Lattakia

Die heute wichtigste Hafenstadt Syriens wurde von dem Haupterben des Alexanderreiches, Seleukus I., auf den Ruinen der Phönizerstadt Ramitha erbaut.
Der Dynastiegründer benannte seine Stadt 300 v. Chr. nach seiner Mutter Laodicea.
Die Stadt wurde durch die Römer Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. zerstört und wieder aufgebaut. Unter Justinian erstrahlte Laodicea 527-565 wieder im alten Glanz.
1097 wurde die Hafenstadt von den Kreuzrittern erbeutet und unter dem Namen "La Liche" Raimund von Toulouse zum Geschenk gemacht. 5 Jahre später wurde "La Liche" durch Tankred römisch-katholischer Bischofssitz.
Mit der Eroberung durch Saladin fiel die Stadt in muselmanischen Besitz. Das Schicksal der Stadt wurde immer wieder durch neue Eroberer und durch Erdbeben bestimmt.
Die letzten Spuren der weit zurückreichenden Vergangenheit Lattakias wurden bei den schweren Erdbeben 1761 und 1822 schließlich unkenntlich. Einige Säulenreste und Überbleibsel eines Tetrapylons am einstigen Kreuzungspunkt antiker Straßen künden auch heute noch von der einstigen Größe Lattakias.
Besonders das Museum in Lattakia, die zahlreichen Ruinen um Lattakia herum und die hübschen Restaurants entlang der Küste, sowie das lebhafte Treiben auf den Straßen Lattakias laden zu einem Besuch dieser alten Stadt ein.

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