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angrenzende Länder, die sich für Länderkombinationen anbieten:
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Ayurveda, Baden & Wellness in Indien
Bitte beachten Sie auch unsere Indien-Reiseprogramme
Goldenes Dreieck
9- tägige RundreiseMaharadscha
14-tägige Deluxe-Reise mit Privatchauffeur, Übernachtung in PalasthotelsZu Gast bei den Maharadschas
16-tägige Rajasthan-Rundreise mit Übernachtung in PalasthotelsMogul
14-tägige Rundreise zu den Heiligen Stätten und den Palästen der MaharadschasRajasthan individuell
9-tägige Indienrundreise mit möglichen Stopover in Amman ab 2 Personen zum WunschterminGoldenes Dreieck Deluxe
6-/8- oder 9-tägige Deluxe-Rundreise mit Übernachtung in 5*-Oberoi HotelsIndien zum Pushkar-Fest
Event-Rundreise ab 2 Personen (8. bis 24. November 2007)
Indien bedeckt eine Fläche von 3.287.263 qkm, d.h. es ist größer als Europa (2.400.000 qkm) und mehr als neunmal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland.
Indien hat Grenzen mit Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Myanmar und Bangladesch.
Indien hat eine Küstenlänge von 7.516 km (gesamt). Dies sind nahezu zweimal der Länge von der Ostküste zur Westküste der USA.
Im Jahr 2000 wurden 1 Milliarde Menschen in Indien gezählt, d.h. die Bevölkerungsdichte beträgt 267 Menschen pro Quatratkilometer (BRD 224 Menschen/qkm)
Ausweis/Visum:
Alle ausländischen Touristen benötigen einen gültigen Reisepaß mit einer Mindestgültigkeitsdauer von 6 Monaten ab Einreisedatum und ein Visum, um in Indien einreisen zu können.
Der Antrag auf ein Touristenvisum muß auf dem vorgedrucktem Visaformular mit zwei Paßfotos erfolgen. Für ein Visum mit sechsmonatiger Gültigkeit bezahlt man 50 € (mehrmalige Einreise).
Das nötige Formular erhält man bei der Indischen Botschaft in Berlin Tel.: 030-25795-0 oder durch Download (http://www.indischebotschaft.de/German/ghomepge.htm).
Das Visum muß entweder selbst bei der Botschaft oder einem Konsulat abgeholt werden oder - wenn Sie sich mit der Beantragung so wenig wie nötig auseinandersetzen möchten - nutzen Sie die Dienste des VisumExpress; Rather Mauspfad 56; 51107 Köln
Schnellauskunft: 0221-6906599-0. Für den Service bezahlen Sie jedoch derzeit 40 € (ab der 3. Person 28 €).Für ein Indien-Visum ist die Beantragungszeit und das Prozedere der Ausstellung, im Vergleich zu einigen anderen Ländern, sehr unkompliziert. Meist können Sie bei persönlicher Beantragung (z.B. in München) morgens das Visum beantragen und bereits nachmittags abholen.
Eingeschränkte und geschützte Gebiete:
1) Für Darjeeling, Assam, Meghalaya und Tripura ist keine Genehmigung mehr vorgeschrieben. Ausländische Touristen können diese Staaten besuchen und sich dort frei aufhalten.
Eingeschränkte Gebiete:
Für folgende Gebiete in Indien gelten besondere Visa- und Einreisebedingungen:
2) Die Andamanen und Nicobar-Inseln (Municipal Area, Port Blair, Davelok Island, Long, Mayabunder, Diglipur, Rangat, Jolly Buoy, South Cinque, Red Skin, Mount Darriet und Madhuban) sowie
Sikkim (Gangtok, Phodang, Rumtek, Pemayangtse).
3) Lakshadweep (Lakkadiven) - Nur im Rahmen einer sog. "Package Tour" durch das Hotel Casino, Willingedon Island, Kochi-682035, Tel.:0091-484-668221, Fax:0091-484-668001.4) Arunachal Pradesh, Manipur, Mizoram - Nur Gruppen von min. 4 Personen sind zugelassen, vorausgesetzt, daß die gesamte Reise gebucht ist und die Landesarrengements durch einen staatlich anerkannten indischen Reiseveranstalter vorgenommen werden.
Chennai oder durch indische Botschaften/Konsulate. Es empfiehlt sich die zusätzlichen Visa für die Eingeschränkten Gebiete gleich zusammen mit Touristenvisum bei der Indischen Botschaft zu bestellen, hierbei umgeht man die zum Teil "etwas" zeitaufwendigen Behördengänge in Indien.
Genehmigung in Indien durch: Alle "Foreigners Registartion Offices" in Delhi, Mumbai, Kalkutta und5) Nagaland kann von Touristen besucht werden!
Im Zuge der Unterstützung der Nord Ost Region hat die Indische Regierung beschlossen, Tourismus in Nagaland zuzulassen. Bis vor kurzer Zeit, war Nagaland verbotenes Gebiet. Touristen können nun die Bezirke Dimapur, Kohima, Mokokchong und Wokha für maximal zehn Tage in einer Gruppe von mindestens vier Personen besuchen. Die Begrenzung der Gruppe gilt nicht für Ehepaare.
Genehmigungen sind anzufordern bei:
Ministry of Home Affairs. South Block. New Delhi.
Under Secretary, Ministry of Home Affairs, Foreigners Division, Lok Nayak Bhavan, Khan Market, New Delhi 110 003
Directorate of Tourism, Nagaland, Kohima
Tel 0091 (370) 21607/ 22214/ 21945
Secretary, Tourism, Nagaland, Kohima
Fax- 0091 (370) 3306Gesundheitsbestimmungen:
Bei Direktflug aus Europa: keine Impfungen vorgeschrieben
Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise) in einigen Ländern (z.B. Gelbfieber-Endemiegebiete) wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt (ausgenommen Kinder unter 6 Monaten).
Eine Gelbfieber-Impfung kann - abweichend von den geltenden WHO-Informationen - auch bei Einreise aus Südafrika verlangt werden.
Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung ist erforderlich bei Einreise aus:
Angola · Äquatorialguinea · Äthiopien · Benin · Bolivien · Brasilien · Burkina Faso · Burundi · Ecuador · Elfenbeinküste · Franz. Guayana · Gabun · Gambia · Ghana · Guinea · Guinea-Bissau · Guyana · Kamerun · Kenia · Kolumbien · Kongo, Rep. · Kongo, Dem. Rep. · Liberia · Mali · Niger · Nigeria · Panama · Peru · Ruanda · Sambia · SaoTomé & Principe · Senegal · Sierra Leone · Somalia · Südafrika · Sudan · Suriname · Tanzania · Togo · Trinidad & Tobago · Tschad · Uganda · Venezuela · Zentralafr. Republik ·
Generell empfehlen wir eine Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A, Polio sowie Typhus Impfung. Eine Malariaprophylaxe ist je nach besuchtem Landesteil und Jahreszeit empfehlenswert. Als Alternative zu der nicht immer ganz von Nebenwirkungen freien Prophylaxe empfiehlt es sich ein Standbymedikament, z.B. Lariam , mitzuführen. Moskitonetze und Mückenlotionen sind praktisch ein Muß.
Je nach Reisestil und Aufenthaltsbedingungen im Lande außerdem zu erwägen: Hepatitis B (bei Langzeitaufenthalten u. engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung), Tollwut (bei vorhersehbarem Umgang mit Tieren), Meningitis (bei engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, vorw. in der Trockenzeit, bes. Delhi und nördl. Landesteile) und Jap. Enzephalis (bei besonderen Aufenthaltsbedingungen in bestimmten ländlichen Gebieten. Impfstoff in Deutschland nicht zugelassen. Beschaffung über Apotheken mit entsprechenden Erfahrungen).Devisenbestimmungen:
Es darf keine indische Währung ein- oder ausgeführt werden.
Bargeld sowie ReiseschecksRmüssen angeben werden.
Touristen sind angewiesen, ihr Bargeld oder ihre Reiseschecks nur bei Banken oder authorisierten Geldwechslern umzutauschen und sich dies auf dem Currency Declaration Form bestätigen zu lassen. Das ermöglicht auch den Rücktausch der indischen Währung bei Abreise.Zollbestimmungen:
Alle persönlichen Gegenstände, die Sie benötigen, sind zollfrei. Darunter fallen:
persönliche Schmuckgegenstände, Geschenke im Wert von 600 Rs., 200 Zigaretten, 50 Zigarren und 0,95l alkoholische Getränke.
Professionelles Material und Artikel, die einen hohen Wert haben, können nur dann zollfrei importiert werden, wenn der Reisende eine schriftliche Erklärung abgibt, daß diese Sachen wieder reexportiert werden.Abfluggebühren:
Rs 150,- für Afghanistan, Bangladesh, Bhutan, Burma, Malediven, Nepal, Pakistan und Sri-Lanka. Rs 500.- für alle anderen Länder wird erhoben.
1 Rupie(Rupee, Rs) =100 Paise. Münzen im Wert von 5, 10, 20, 25 und 50 Paise und 1 und 2 Rupees.
Noten im Wert von Rs 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100 und 500. Kreditkarten werden inzwischen in allen größeren Hotels sowie Restaurants akzeptiert. Für die Reisekasse empfiehlt es sich Travellerschecks mitzunehmen. Die gängigsten Sorten sind hier American Express und Thomas Cook, welche bei allen Banken und offiziellen Geldwechslern problemlos eingelöst werden können. In vielen größeren Städten schießen Geldautomaten (ATMs) wie Pilze aus dem Boden. Hier kann man problemlos mit seiner Kreditkarte und der dazugehörigen Geheimzahl Bargeld abheben. Eine kostengünstige Alternative zur Kreditkarte stellt die Sparcard der Postbank dar, welche bis zu 4 kostenfreie Bargeldabhebungen im Ausland pro Jahr ermöglicht. Zum aktuellen Kurs der indischen Rupie bitte hier klicken!Kaum ein Indienreisender der dem überwältigenden Angebot der unzähligen Basare und Geschäfte nicht erliegt.
Ob Maßanzug oder Kostüm, Hemd oder Bluse, edle Seidensaris, Tücher, mit Pailetten bestickte Bettüberwürfe und Kissenbezüge, aufwendig geknüpfte Teppiche, kunstvoll gefertigter Gold- und Silberschmuck mit schön eingefassten Edelsteinen, oder Gewürze aus dem Land des Pfeffers - wer nach Indien fährt sollte noch genügend Platz für Mitbringsel in seinem Koffer haben.
Beim Einkaufen sollte man Bedenken daß Festpreise wie im Westen üblich, in Indien nahezu unbekannt sind. Alles ist Verhandlungssache! Wer nach den ersten malen Handeln und Feilschen etwas Übung hat, wird Gefallen am Einkaufen finden!
Der Händler wird dem Kunden, nicht selten mit dem Hintergedanken einen wohlhabenden Touristen vor sich zu haben, ein weit überteuertes Angebot machen. Der Kunde darf dann ruhig ein Gegengebot machen das etwas unter der Hälfte des Erstpreises liegt, man wird sich dann meißt in der Mitte wiederfinden. Sollte es zu keiner Einigung kommen, kann man ruhig das Geschäft oder den Stand verlassen, sehr oft ruft einem der Händler dann aufgeregt noch schnell einen niedrigeren Preis hinterher.
Die offizielle Sprache ist Hindi. Es gibt 16 regionale registrierte Sprachen. Englisch ist die landesweite Amtssprache mit der man sich im allgemeinen sehr gut verständigen kann. Es gibt zahlreiche englischsprachige indische Tageszeitungen, Fernseh- und Radiosender, sowie viele "Englisch-Book Stores".
Indische Etikette und Landessitten
Generell läßt sich sagen daß Indien ein von seinen vielen Religionen und verschiedenen Ethnien und dadurch auch ein in seiner Toleranz geprägtes Land ist. Die Inder sind ein sehr gastfreundliches Volk und kaum hat man sich versehen hat man eine Einladung zum Tee oder zum Essen bekommen. Eine Einladung abzulehnen wäre grob unhöflich und der vermeintliche Gastgeber wäre mit einer Absage glatt brüskiert. Natürlich sollte man eine gewisse Vorsicht nie außer acht lassen, zumal es in stark von Touristen besuchten Gebieten viele Schlepper gibt die gegen Provision Kundschaft in Geschäfte locken. Hier sollte man bei einem unguten Gefühl lieber eine Einladung sausen lassen.
Aber: Trotz einer rasant wachsenden und westlich ausgerichteten indischen Mittelschicht, vor allem in den Großstädten, sollte man nicht vergessen daß in Indien ein anderes Verständnis und Gefühl von Moral und Anstand vorherrscht als in der westlichen Welt.
Kurze Hosen oder schulterfreie Shirts sollten außerhalb der Hotels oder des Strandes für Frauen wie Männer Tabu sein, in den Augen vieler Inder würde man sich damit zumindest lächerlich machen oder sie damit sogar in ihren Gefühlen verletzen. Kürzere Röcke sind im Prinzip nur in den großen Städten, und dort auch nur mit Vorsicht zu tragen. Das gleiche gilt für enge Jeans.
Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sind absolut Tabu! Selbst ein "nur" händchenhaltendes Pärchen würde die Blicke auf sich ziehen. Dagegen sind händchenhaltende oder Arm in Arm laufende Männer ein absolut normales Erscheinungsbild auf indischen Straßen! Diese Männer haben keine homosexuellen Neigungen, sondern demonstrieren nur ihre gute Freundschaft.
Wer seinem Ärger über z.B. verspätete Züge oder zu lange Wartezeiten mit lautem Ton Luft verschafft, wird höchstens Unverständnis ernten oder gar ignoriert werden. Hier kommt man mit Ruhe und Geduld am ehesten zu seinem Ziel.
In Indien legt man zur Begrüßung traditionell die Hände vor die Brust. Das im Westen verbreitete Händeschütteln wird in Indien weniger praktiziert und kommt nur bei gleichgeschlechtlichen Partnern vor.
Trinkgeld:
Es ist üblich, Portiers, Kellnern, Fahrern und Führern Trinkgelder zu geben. In Rechnungen sind diese nicht enthalten.
Im Hotel bzw. Restaurant erwartet man 10% der Rechnung. In kleineren Hotels müssen Sie nur ein paar Rupees (ca. Rs 10-15).
Kofferträger erwarten ca. Rs 10-15.
Der Chauffeur, der Sie während Ihrer Reise begleitet bekommt von uns alle Ausgaben bezahle (Übernachtung, Mahlzeiten, Benzin, Parkgebühren etc.). Sie sind daher nicht verpflichtet, den Fahrer Geld zu geben, können aber gerne eine gute Leistung mit ein paar Rupees belohnen.
Da die Reiseführer von uns bezahlt werden, sind Sie nicht verpflichtet, ein Trinkgeld zu geben. Sie können dies aber gerne tun.Der mit dem Handy telefonierende Geschäftsmann neben dem am Boden kauernden Bettler,
heruntergekommende Slums in Sichtweite prächtiger Villen, abgerissene Kinder die an den Ampeln an die haltenden Autos kommen um eine Rupie zu erbetteln, Menschen die auf den Straßen schlafen - all dies mag auf den Reisenden der das erste mal in Indien ist schockierend und abschreckend wirken.Man sollte jedoch nicht die Augen vor den Realitäten verschließen sondern, genauso wie die Inder auch, diese als Bestandteil des Lebens betrachten.
Mit milden Gaben sollte man generell vorsichtig sein da viele Bettler organisiert sind und einen Teil ihres Geldes an einen Kappo abliefern müssen. Möchte man etwas geben, sollte man dies am besten bei Frauen und Alten tun, so ist eine gerechte Verteilung noch am wahrscheinlichsten. Am effektivsten ist es Geld an eine der professionellen Hilfsorganisationen zu spenden, da diese Gelder wohl auch am zielgerichtesten verwendet werden.
Ein sehr umfassendes und informatives Buch zu dem Thema Landessitten und Kultur hat Rainer Krack unter dem Titel "Kulturschock Indien" verfasst.
Fotografieren:
Indien bietet mit seinen unzähligen historischen Bauten, Märkten,und Naturschönheiten geradezu als Eldorao für Fotografen an.
Filme, und zunehmend auch Speicherkarten sind in allen größeren Städten problemlos erhältlich. Inder lassen sich in der Regel sehr gerne fotografieren, wobei natürlich mit dem notwendigen Respekt und Feingefühl vorgehen sollte.
Wenn Sie archäologische Denkmäler mit Stativ und Blitzlicht fotografieren wollen, wird eine Genehmigung des Archaeological Survey of lndia, Janpath 88, New Delhi, verlangt.
Fotografieren in den Wildreservaten ist gegen Zahlung einer festgelegten Gebühr, die von Reservat zu Reservat unterschiedlich ist, erlaubt.
Fotografieren in Stammesgebieten ist nicht gestattet. In der Regel ist es jedoch meist problemlos möglich zu fotografieren, die offiziellen Regelungen werden eher großzügig gehandhabt.
Indische Küche
Allein schon die Vielfalt und der Genuß der indischen Küche ist eine Reise wert! Indien bietet eine der facettenreichsten Küchen der Welt und ist von Norden bis zum Süden des Landes höchst unterschiedlich in der Art und Zubereitungsweise der Speisen, sowie in der Verwendung der Gewürzmischungen (Masalas).
Ein klassisches indisches Gericht ist das Thali. Hier wird das komplette Essen auf einem Edelstahlteller oder ganz traditionell, auf einem sauberen Bananenblatt serviert. Die Hauptbeilage, meist Reis oder Fladenbrot (Chapatti), ist umgeben von verschieden zubereitenden Fleisch- und/oder Gemüsecurries. Dazu wird oft Pickels aus pikant eingemachten Früchten und Gemüsen, sowie frisches Joghurt zur Linderung der Schärfe gereicht. Daneben gibt es noch oft knusprige Pappadams, eine Art hauchdünne Cräcker.
Als Vegetarier hat man in Indien aufgrund der sich aus Glaubensgründen oft vegetarisch ernährenden Hindu-Merheit keine Probleme sich abechslungsreich zu ernähren. Fleisch gibt es überwiegend in der Form von Lamm und Hühnchen, sowie Fisch und Meeresfrüchten an den Küsten sowie an den Flußgebieten. Schwein wird nur im potugisisch geprägten Goa zubereitet.
Sollte man ungeübt im Umgang mit exotischen Speisen sein, so empfiehlt es sich die ersten male in einem guten Restaurant essen zu gehen und sein Mahl "not to spicy" bzw. "hot" zu bestellen. Es gibt auch Retaurants die mehr oder weniger authentische westliche Speisen wie Pizza, Spaghetti oder Pfannkuchen anbieten. Man kann sich also langsam an die indische Küche herantasten. Westliches Frühstück ist in Form von "bacon and eggs" weit verbreitet. Nicht verpassen sollte man die einheimische Früstücksvariante z.B. in Form von Dosais (Reispfannkuchen) oder Idlis (Reis-Hirseklößchen) mit pikanter Sauce und diversen Chutneys. Indien hat eine große Bandbreite an köstlichen exotischen Früchten wie Mangos , Papayas, Ananas, Bananen uvm. zu bieten. Diese sind, wenn man sie schält ohne Bedenken zu verzehren. Allen die sich schon Daheim mit der indischen Küche befassen wollen, sei das exellente Currykochbuch von Camellia Panjabi empfohlen!
Generell sollte man in Indien den Spruch "cook it, peel it or forget it" beherzigen!
Getränke
Das Leitungswasser in Indien hat keine Trinkwasserqulität und sollte nicht getrunken werden. Alternativ bereitet man dieses durch Abkochen, mit speziellen Desinfektionstabletten oder mit einem Wasserfilter auf. Bequemer ist es natürlich Mineralwasser in Flaschen zu kaufen welche fast überall erhältlich und bedenkenlos zu konsumieren sind.
Softdrinks westlicher Art wie Coca Cola, Pepsi, Mirinda usw. sind weit verbreitet. Absolut empfehlenswert sind auch die einheimischen Getränke wie Limca (Limettenlimo, nicht so süß) oder Thums Up (Cola mit Ingwer aromatisiert) Beim Kauf von Flaschengetränken sollte man immer auf einen unversehrten Verschluß achten und die Flasche im Restaurant direkt am Tisch öffnen lassen. Sehr beliebt und erfrischend sind Lassis, am ehesten vergleichbar mit dem türischen Ayran, jedoch sind diese in weitaus mehr Varianten wie mit Mango, Rosenwasser oder auch pikant mit Kreuzkümmel verbreitet.
In Indien ist es eher unüblich Alkohol zum Essen zu trinken, wobei man sich natürlich auf die zunehmende Nachfrage eingestellt hat. Allen Bieren voran ist die Sorte Kingfisher die beliebteste und auch die am weitesten verbreitete. Gute Restaurants und Hotelbars bieten eine gute Auswahl an einheimischen und oft auch an den etwas teureren Importgetränken an.Würfeleis in Getränken sollte man nur in den sehr guten Hotels akzeptieren.
Kein Indienaufenthalt ohne den obligatorischen Chai ! Indischer Chai (Tee) wird immer in kleinen Gläsern zusammen mit Milch und Zucker, oft gewürzt mit Kadamon, Ingwer und Zimt aufgegossen und wird zu jeder Tageszeit und Gelegenheit getrunken. Chaiwallahs (Teeverkäufer) trifft man in Indien allerorten, oft sind sie schon von weitem an einem lauten "Chaaii, Chaaii" zu erkennen. Kaffee ist nur in Südindien verbreitet, Espresso oder Cappucino ist nahezu unbekannt.
Zeit / Elektrizität / Kommunikation
Zeit:
EST + 4.5 Stunden im Winter, EST + 3.5 Stunden im Sommer
Elektrizität:
Meistens 220 Volt Wechselstrom, 50 Zyklen, wobei es in einigen Regionen auch Gleichstrom gibt. Reisenden wird empfohlen, die Stromspannung zu überprüfen, bevor sie irgend ein elektrisches Gerät benutzen. Die Steckdosenformen variieren ebenfalls, so daß es ratsam ist, einen Satz von Adaptersteckem mitzunehmen, der in den meisten Elektrogeschäften zu haben ist.
In Indien kann es selbst in großen Städten zu Stromausfällen kommen. Es empfiehlt sich deshalb unbedingt eine Taschenlampe mitzunehmen, Batterien dazu sind überall erhältlich.
Kommunikation:
Telex/Telegramm: Internationaler 24- Stunden-Service von großen Hotels und Telegrafenämtern in größeren Städten.
Telefon: Telefongespräche in die meisten Länder können jetzt direkt gewählt werden. Die Vorwahl von Deutschland nach Indien ist 0091 und von Indien nach Deutschland ist 0049. Es gibt Telefonläden an jeder Ecke (ISD & STD Booths). Hier sollte man immer nachfragen wie hoch die jeweiligen Gebühren liegen. Mit einigen Netzbeteibern größerer indischer Städte haben deutsche Mobilfunkunternehmen sogenannte Roamingverträge geschlossen, so daß es inzwischen möglich ist in Indien mobil zu telefonieren.
Post: Der Postservice und die Schalter für postlagernde Sendungen sind hervorragend. Sie können sich Briefe unter Ihrem Namen schicken lassen. Wenn Sie diese am Schalter für postlagernde Sendungen abholen, fragen Sie nach Sendungen unter ihrem Vor- und Nachnamen. Briefmarken können Sie auch oft im Hotel kaufen.
Email /Internet: Es gibteine große Anzahl Internet Cafes in Großstädten und mittlerweile auch in vielen kleineren Ortschaften. Alle 5-Sterne Hotels haben einen Businesscenter mit Internetverbindung.In diesem riesigen Land können Sie sich das Wetter und die Temperatur praktisch aussuchen. Im Prinzip gibt es drei Jahreszeiten - den Sommer, die Regenzeit und den Winter. Die wärmste Jahreszeit ist zwischen Mai und Juli. Wenn in Zentralindien die Temperaturen auf über 40 Grad steigen, ist das die ideale Zeit, sich in der erfrischenden Kühle einer Hillstation zu erholen. In den meisten Städten sorgen Klimaanlagen dafür, daß das Leben normal weitergeht. Das ist auch die Trekking-Saison, in der die Himalaya-Pässe für ein paar kurze, wertvolle Monate geöffnet werden.
Im Juni setzt der Monsun an der Westküste im Süden ein, um dann nach Norden zu wandern, den er im Juli erreicht. Es regnet aber nicht den ganzen Tag, und vielleicht sind Sie ja mit denen einer Meinung, die sagen, daß dies im Wüstenstaat Rajasthan die schönste Jahreszeit ist.
Im Oktober beginnt die beste Reisezeit. Blauer Himmel, milde Sonne und angenehme Temperaturen, nicht zu heiß und nicht zu kühl. Im Dezember und Januar kann es in den nördlichen Städten nachts recht frisch werden. In den Himalaya-Staaten gibt es sogar eine Skisaison, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Kleidung
Auf eine Indienreise sollte man im allgemeinen leichte und luftige Baumwoll- oder Leinenkleidung mitnehmen. Da es in Nordindien nachts empfindlich kalt werden kann empfiehlt es sich unbedingt einen warmen Pullover und warme Socken mitzunehmen. Lässiger westlicher Kleidungsstil wie zerissene Jeans oder Schlabberklamotten werden in Indien schnell mit Gammlertum gleichgesetzt, es empfiehlt sich auch einen Satz guter Kleidung für offiziellere Anlässe mitzunehmen. Eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz gehört unbedingt ins Reisegepäck.
Feste Halbschuhe und ein Paar Sandalen sollten ebenfalls nicht fehlen. Sollte man etwas Zuhause vergessen haben, so bekommt man fast alles problemlos in Indien.
Die meisten europäischen Länder bieten Direktflüge nach Indien an. Die Flugzeit beträgt sieben bis neun Stunden. Es gibt vier große internationale Flughäfen: Delhi, Bombay, Kalkutta und Chennai, die vier größten Tore zu Indien.
Die innerindischen Fluggesellschaften - Indian Airlines , Sahara Airlines und Jet Air und weitere Airlines bieten Verbindungsflüge zwischen mehr als 70 indischen Städten an. Verschiedene Tickets zum Sondertarif sind für ausländische Besucher verfügbar, die Sie von Ihrer internationalen Fluggesellschaft oder Ihrem Reisebüro kaufen können.Zugfahren ist eine der ganz besonderen Erfahrungen, die Sie in Indien machen können. Das zweitgrößte Eisenbahnnetz der Welt, auf dem auch noch Dampflokomotiven verkehren, hat über 7000 Bahnhöfe. Expreßzüge verbinden die größeren Städte, zwischen den anderen fahren etwas gemächlichere Lokalbahnen und Busse. Zugreisen sind relativ kostengünstig und das ideale Mittel um Indien zu zu"erfahren". Am oberen Ende der Preisskala gibt es die Sonderzüge The Royal Orient und Palace on Wheels, mit denen Sie von Delhi aus eine unvergeßliche 8-tägige Luxusrundreise im Stile eines Maharajas durch Gujarat bzw. Rajasthan machen können.
Darüber hinaus gibt es ein flächendeckendes Busnetz. In den Städten können Sie Taxis oder einen Threeweeler, gemeint sind die zahlreichen gelb-schwarzenAuto-Rikschas, mieten oder einen Chauffeurdienst in Anspruch nehmen.
3.1. Internationale Verbindungen
Alle größeren Fluggesellschaften der Welt fliegen Indien an. Air India, die nationale Fluggesellschaft lndiens, arbeitet mit einem Netz internationaler Verbindungen. Indian Airlines, die hauptsächlich Flüge innerhalb Indiens anbietet, fliegt auch einige umliegende Länder an. Außerdem bestehen verschiedene Seeverbindungen oder Landwege zu folgenden Ländern:
Grenzübertritt zu den Nachbarländern:
Pakistan: Der einzige Übergangspunkt liegt zwischen Amritsar und Lahore.
Nepal: Die bekannteste und am häufigsten benutzte Verbindung ist der Zug nach Raxaul (Bihar) und dann weiter per Bus nach Kathmandu. Weitere Verbindungen sind der Zug nach Nantanwa (UP) und weiter per Bus nach Kathmandu/pokhara oder Bhairava nach Lumbini und Pokhara. Es ist ebenfalls möglich, mit dem Bus von Darjeeling nach Kathmandu über die südlichen Tiefebenen zu reisen.
Bhutan: Flug nach Bagdogra oder mit der Bahn nach Siliguri und weiter per Bus nach Puntsholing. Es existiert auch eine Flugverbindung von Kalkutta nach Paro mit Druk Air.
Bangladesh: Zur Zeit nur Flug von Kalkutta nach Dhaka möglich.
Myanmar: keine Landesgrenze geöffnet.
China: keine Landesgrenze geöffnet.Internationale Flughäfen:
In Indien gibt es vier große internationale Flughäfen:
Delhi: 25 km südwestlich der Stadt. Bustransfer und Taxi-Service zur Stadt.
Mumbai: (Bombay) 29 km nördlich der Stadt (40 Minuten Fahrzeit). Bus zum Air India Büro und zu den größten Hotels. 24 Stunden Taxi Service. Taxi Service (zu festen Preisen) zur Stadt.
Kolkata: (Calcutta)17 km nordöstlich der Stadt (20 Minuten Fahrzeit). 24 Stunden Busservice zum Indian Airlines Stadtbüro und zu den größten Hotels. Taxi Service zur Stadt.
Chennai: (Madras): 16 km südwestlich der Stadt (30 Minuten Fahrzeit). Busservice für alle Ankunftsflüge. Bahn alle 20 - 30 Minuten von 5.00 bis 23.00 Uhr. Taxi Service zur Stadt.Internationale Fluglinien fliegen jetzt auch Trivandrum,Ahmedeabad , Bangalore und Cochin an.
Für weitere Informationen fragen Sie Ihr Reisebüro.Anmerkungen: An allen Flughäfen bestehen Geldwechselmöglichkeiten, Touristeninformationsbüros, Hotelreservierungsservice und rund um die Uhr Bustransfer vom Flughafen zur Stadt, sowie die Möglichkeit sein Taxi zum Festpreis am Prepaid-Taxi Schalter zu buchen. Es ist bitte unbedingt zu beachten daß man wegen der sehr zeitintensiven Kontrollen vor internationalen Flügen 3 Stunden vor Abflugzeit am Airport erscheint.
Innerindische Flüge starten von den nationalen Domestic Flughäfen.
Die Inlandsflugverbindungen werden von staatlichen Fluggesellschaften wie Indian Airlines, und Privatfluggesellschaften wie Jet Airways, Sahara Airlines und Alliance Air bedient. Dieses Netz verbindet über 70 Städte.
Indian Airlines bietet außerdem reguläre Flüge in die benachbarten Länder: Pakistan, Nepal, Bangladesh, Sri Lanka, Afghanistan und den Malediven an.Abfluggebühren:
Rs 150,- für Afghanistan, Bangladesh, Bhutan, Burma, Malediven, Nepal, Pakistan und Sri-Lanka. Rs 500.- für alle anderen Länder wird erhoben.Erlaubtes Gepäck:
20 kg für jeden erwachsenen Passagier, 30 kg tür jeden erwachsenen Passagier im internationalen Verkehr mit einem First Class Ticket.Sondertarife:
(Preise sind teilweise noch nicht auf den neusten Stand gebracht)Indian Airlines bietet 4 Sondertarife für Ausländer und Inder, die im Ausland leben. Alle gelten das ganze Jahr über und können von Airlines, die IATA-Mitglieder sind, erworben werden oder von Indian-Airlines-Büros in Indien. Bitte wenden Sie sich bei Ankunft am Flughafen an Indian Airlines.
Alliance Air hat den Flugverkehr am 29.10.2000 wieder aufgenommen. Informationen erhalten Sie beim Büro der Indian Airlines.
Discover India:
Preis: US$ 500 für 15 Tage und 750 US$ für 21 Tage.
Anwendung: unbegrenzte Economy-Klasse-Reisen auf allen Indian-Airlines-Inlandsflügen. Kein Aufenthaltsort darf zweimal angeflogen werden, es sei denn zum Umsteigen.Youth Fare India:
Preis: 25% Rabatt auf den normalen US$-Tarif. Gültigkeit: 120 Tage.
Anwendung: steht allen zwischen 12 und 30 Jahren zu Beginn Ihrer Reise in der Economy/Executive-Klasse bei Inlandsflügen und India-Nepal-Flügen zur Verfügung.India Wonderfares:
Preis: US$ 200 (US$ 400 für Süd und Ost, wenn Port Blair eingeschlossen sein soll).
Gültigkeit: 7 Tage.
Anwendung: Economy-Klasse-Reise zwischen allen oder einigen der Stationen, die in die zutreffenden Sektoren fallen. Keine Station darf zweimal angeflogen werden, es sei denn zum Umsteigen.Auch Jet Airways und Sahara bieten interessante Sondertariffe, sowie Jugendtarife bis zum 30 Lebensjahr an. Für weitere informationen wenden Sie sich bitte an Ihr Reisebüro.
Bahn:
Allgemeine Informationen:
Das innerindische Bahnsystem ist das größte in Asien und das zweitgrößte der Welt. Es verfügt über 62300 km Schienenstrang, über 7030 Stationen und über 11200 Lokomotiven, es exestieren sogar noch einige Dampflokomotiven. Eine Bahnreise ist relativ preiswert und dementsprechend beliebt bei den reisefreudigen Indern. Viele Expreßlinien wie z.B. der Shadabti Express verbinden die bedeutendsten Städte. Im Zug hat man ausreichend Gelegenheit mit den Indern, die oft ihre halbe Küche mit sich führen um ausreichend für die Reise gewappnet zu sein, in Kontakt zu kommen. Da wird probiert und getauscht und am Ende einer Reise ist man um einige kulinarische Erfahrungen und Adressen reicher. Die Hauptkarte von Indien (siehe Deckblattinnenseite) weist die Hauptverbindungen aus. Andere Linien, viele von ihnen sind gemächliche örtliche Verbindungen, verbinden die meisten anderen Teile des Landes. Busse ergänzen dieses Liniennetz, um auch Regionen zu erreichen, die nicht an die Bahn angeschlossen sind. Es ist unbedingt ratsam seine Bahnreise im Voraus zu planen, da viele Strecken oft ausgebucht sind und Plätze dann nur über Warteliste zu bekommen sind. Informativ ist auch die Website der Indischen Eisenbahn.Spezialtarife:
Es wird ein spezieller Indrail Pass angeboten, der aus einem einfachen Ticket besteht, das dem Reisenden ermöglicht, mit jeder Bahn ohne Einschränkung innerhalb der Gültigkeitsdauer zu fahren. Es wird nur an Ausländer und Inder, die im Ausland leben, mit gültigen Pässen abgegeben und ersetzt andere Tickets. Sie können dieses Ticket in Indien oder durch einige europäische Reisebüros erwerben. Die Zahlung wird nur in Fremdwährung angenommen. Kinder zwischen 5 und 12 Jahren können einen Kinder-Indrail-Pass bekommen und zahlen dafür die Hälfte des Tarifs aufgerundet auf den nächsten vollen US$-Betrag. Kinder unter fünf Jahren reisen kostenlos.
Der Indrail Pass ist ein persönlicher nicht übertragbarer Paß und die Reisenden müssen ihre Ausweise für Kontrollen jederzeit bereithalten.
Inhaber eines Indrail-Passes brauchen keine Reservierungsgebühren und Schlafwagenzuschläge zu zahlen. Wenn Sie einmal Ihr Ticket gekauft haben, stehen Ihnen keine weiteren Formalitäten mehr bevor. Sie müssen auch nicht befürchten, für eine weitere Reise ein anderes Ticket zu kaufen. Der Indrail Pass ist jedoch nur rentabel wenn man täglich mit der Bahn reist.Gültigkeit:
Ein Ticket ist ein Jahr nach seiner Ausstellung gültig. Die Gültigkeitsperiode beginnt am Tag des Antritts der ersten Reise und endet um Mitternacht des Tages, an dem die Gültigkeit erlischt.
Ersatz: Ein Indrail Pass kann nicht ersetzt werden, weder bei Verlust noch bei Diebstahl oder Beschädigung. Ein voller Ersatz wird nur dann gewährleistet, wenn das Ticket vor Antritt der ersten Reise bei der ausstellenden Stelle wieder abgegeben wird, vorausgesetzt, daß keine Vorausreservierungen veranlaßt wurden.
Vorausreservierungen sind nötig, besonders bei Nachtreisen, und werden von Reisebüros arrangiert. Die Reservierungen richten sich nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Individuell Reisende oder kleine Gruppen sollten die Reservierung 1 - 2 Monate vorher beantragen.
Reservierungen können bis zu 360 Tage im voraus vorgenommen werden.
Reservierung:
In Indien ist es bis auf wenige Kurzstrecken unerläßlich sein Ticket im Voraus zu reservieren. Das Reservierungssystem ist sehr effektiv und klappt meißt sehr gut. Verwirrend sind die zahlreichen Zugklassen. Die beste Wahl sind A/c First Class sowie A/c Sleeper. Beide Varianten sind am saubersten und bei längeren Fahrten sehr angenehm, da man zur Schlafenszeit die an den Wänden angebrachten Betten ausklappt und und es sich mit einem frischen Laken und Kopfkissen bequem für die Nacht machen kann. Es gibt auch spezielle Abteile nur für Frauen. Wer sich Zeit und Nerven mit der aufwendigen Reservierungsprozedur sparen will, kann dies gegen ein geringes Entgeld von einer der zahlreichen Travel-Agencys erledigen lassen.
Offiezielle Reservierungsbüros sind u.a.Railway Tourist Guides / Central Reservation Offices an den Bahnhöfen in New Delhi, Mumbai, Bangalore, Kolkata, Chenai, Hyderabad, Rameswaram, Vasco da Gama, Aurangabad, Agra Cantt, Jaipur, Chandigarh, Amritsar, Trivandrum, Secunderabad und Gorakhpur. In den großen Städten gibt es auch spezielle Schalter für Touristen, an dennen meißt keine oder nur kurze Wartezeiten vorherrschen.Royal Orient und Palace on Wheels:
Die Sonderzüge The Royal Orient und Palace on Wheels, können Sie von Delhi aus eine unvergeßliche 8-tägige Luxusrundreise im Stile eines Maharajas durch Gujarat bzw. Rajasthan antreten. Hierbei können Sie sich während Ihrer Reise im vollklimatisierten Zug rundum verwöhnen lassen. Neben Ihrem persönlichen Schlaf- und Wohnabteil stehen Ihnen ein Speisewagen, ein Bar- und Salonwagen und ein Aussichtswagen zur Verfügung. An jedem Morgen erwachen die Gäste des Royal Orient Express an einem neuen Ziel, das nach dem Frühstück zusammen mit ortskundigen Führern besichtigt wird.
Bei Moneypenny Tours können Sie auch eine exklusive Reise mit dem Palace on Wheels buchen.Straßenverkehr:
Die Überlandstraßen nach Indien haben durch die politischen Veränderungen der jüngsten Zeit stark von ihrer ehemaligen Attraktivität eingebüßt.Unerschrockene Reisende sollten sichauf jeden Fall mit genauen Informationen bezüglich Grenzübergängen, Visapflichten und politischen Situationen auf ihrer Strecke versorgen. Beachten Sie bitte den Abschnitt "Internationale Verbindungen", der Ihnen Einzelheiten zur Einreise nach Indien vermittelt, die Sie sich aber trotzdem bestätigen lassen sollten. Bitte wenden Sie sich dazu an die indischen Fremdenverkehrsämter, Indische Botschaft oder Indisches Konsulat und beachten die Warnhinweise des Auswärtigen Amtes.
In Indien gibt es ein weites Netz der Busverbindungen, die alle Teile des Landes untereinander verbinden, besonders Regionen, in denen die Bahn nicht verkehrt wie z.B. Bergregionen. Einzelheiten über Service und Routen erhalten Sie vom örtlichen Tourist Office oder den zahlreichen Travel Agencys in Indien.Taxis und Autorikshaws sind in größeren Städten vorhanden. Die Tarife werden auf Kilometerbasis berechnet. Nicht alle haben Zähler. Wenn aber welche vorhanden sind, bestehen Sie darauf, daß diese in Ihrer Gegenwart eingestellt werden. Die Preise ändern sich von Zeit zu Zeit und stimmen daher nicht immer mit den Angaben auf den Zählern überein, es ist jedoch übliche Praxis den Fahrpreis vorher auszuhandeln dies erspart hinterher Unanehmlichkeiten und Zeit. Die Fahrer sollten allerdings immer eine Kopie der letzten gültigen Tarifbestimmungen zur Kontrolle bei sich haben.
Touristenwagen:
In den bedeutenden Touristenzentren sind eine Anzahl von Touristenwagen mit Chauffeur (einige mit Klimaanlage) vorhanden. Diese Wagen ohne Zähler sind geringfügig teurer als die Taxis und vom Department of Tourism, Government of India zugelassen. Mit einem Touristenwagen ist der Reisende wesentlich unabhängiger und kann das Land weitab von Bus und Bahn erkunden. Die Preise variieren zwischen 35.-€ und 50.-€ pro Tag. Hierin enthalten ist eine Pauschale von meist 200 Tageskilometern sowie Kost und Logis für den Fahrer. Leihwagen, die Sie selbst steuern können, sind zur Zeit nicht überall erhältlich. Ausländer fahren, wenn überhaupt, erst nach meist sehr langer Indienerfahrung selbst Auto, da die Verkehrsverhältnisse in Indien sich komplett von den gewohnten westlichen unterscheiden.KFZ-Bestimmungen:
Ein Carnet de Passage mit voller Versicherung und die grüne Versicherungskarte werden von Personen verlangt, die ihr eigenes Auto mit nach Indien bringen. Ein internationaler Führerschein ist ebenfalls erforderlich. Eine zeitlich begrenzte Fahrlizenz kann aber auch von den örtlichen Behörden gegen Vorlage eines gültigen Ausweises und Führerscheins ausgestellt werden. In Indien herrscht Linksverkehr.See:
Die Hauptpassagierhäfen sind Mumbai, Kolkata, Cochin, Chenai. Calicut, Panaji (Goa) und Rameshwaram.
Weitere Verbindungen bestehen zwischen Kalkutta und Madras nach Port Blair auf den Andaman Islands. Die Verbindungen sind oft saisonbedingt und während des Monsuns generell eingestellt.Indische Häfen werden auch von verschiedenen internationalen Schiffahrtslinien und verschiedenen Luxuskreuzschiffen angelaufen.
Eine sehr attraktive und beliebte Hausbootreise ist die "Backwaters"-Exkursion auf den malerischen, palmengesäumten Süßwasserkanälen welche in der Umgebung von Cochin in Kerala durchgeführt werden. Verschiedene örtliche Touren sind möglich. Zum Beispiel Calicut / Cochin und Allepey / Kottayam.
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Nordindien
... strahlende Gipfel und Paläste
Der Himalaya, das Dach Indiens, ist das mächtigste Gebirge der Welt. Hier finden Sie nicht nur die höchsten Gipfel der Erde, sondern auch das berühmte Valley of Flowers, üppige Hügel und Wasserfälle: Ein Paradies für Trekker, Skifahrer, Drachenflieger und Rafting-Liebhaber.
Zu Füßen des Gebirges liegen die weiten, fruchtbaren Ebenen, in denen der heilige Ganges durch die zeitlosen heiligen Städte fließt. Im angrenzenden Rajasthan eröffnet sich eine strahlende Wüstenwelt mit Palästen, Tempeln und märchenhaften Hotels.
Eine fünftausendjährige Kultur - von den Ariern und den Mogulen bis zu den britischen Kolonialherren - hat den Norden, das zauberhafte Mutterland Indiens, geprägt.
Delhi - die Hauptstadt Indiens mit seiner tausendjährigen Geschichte, ist auch die Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten.
Die Stadt liegt am Westufer des Yamuna-Flusses, am Rande der Ganges-Ebene. Hier, zwischen den zerfallenen Befestigungen des Purana Quila, eines alten Forts, wurde während der letzten Ausgrabungen festgestellt, dass die Stadtgründung auf das Jahr 1200 v. Christi zurückgeht und mit Indra-Prastha, der legendären Metropole der Arier, identisch ist.
Die ersten historischen Aufzeichnungen stammen jedoch aus dem 11. Jh. nach Christi, als die Rajput-Fürsten ihren Sitz in der Stadt hatten. Im 12. Jh. brachen islamische Eroberer in Delhi ein. Prithviraj, der letzte Hindukönig, der in Delhi herrschte, wurde 1192 in einer Schlacht getötet. Seit dieser Zeit bis zur britischen Kolonialherrschaft regierten Moslemherrscher.
Das jetzige Delhi besteht aus zwei deutlich voneinander getrennten Teilen: dem "alten" Delhi (Old Delhi), mit seinen typisch orientalischen Stadtvierteln, seinen engen Gassen und Basaren, seinen Tempeln, Moscheen und anderen historischen Monumenten, und dem "neuen Delhi" (New Delhi).
Das letztere wurde von den britischen Architekten Lutyens und Sir Herbert Baker 1931 symmetrisch als Gartenstadt angelegt. Hier, zwischen den Gräbern und Mausoleen, Erinnerungsstätten edler Herrscher und Könige, ist Delhi so, wie es von den Briten gestaltet wurde: breite Prachtstraßen, unberührte Gärten, weit verstreute Sommerhäuser im Kolonialstil und schattige Alleen. Der Rajpath Boulevard zieht sich vom Fuße des Indischen Tors am imposanten Parlamentsgebäude vorbei, schnurgerade bis hin zu den wichtigen Toren des Rahtrapati-Bhawan Palastes, der königlichen Residenz früherer Vizekönige und nun des Präsidenten von Indien.
Auf der Durchreise werden Sie die landschaftliche Schönheit dieses Staates bewundern können, die fruchtbaren grünen Felder, aber auch die herzlichen, temperamentvollen Menschen und die vielen Sehenswürdigkeiten aus der Mogulzeit, darunter die beliebten Pinjore-Terassengarten.
238 km von Delhi entfernt liegt Chandigarh, die Hauptsadt von Haryana.
Unweit von Delhi steht der Suraj Kund, ein hinduistischer Sonnentempel aus dem 8.Jh. Der Badkal Lake,die Thermalquelle von Sohna, in deren Nähe sich auch das Vogelschutzgebiet Sultanpur befindet.In Kurukshetra, unweit von Panipat, fand auch die heiligste Schlacht des Mahabharata statt: Die Schlacht zwischen den Arier-Stämmen der Kuru und den Pandawa. Kurukshetra besitzt viele Tempel und Wasserbecken, zu denen die Pilger zum Baden kommen.
Der Bundesstaat Himachal Pradesh, inmitten der Himalayakette gelegen, besticht durch seine exotischen Täler, herrlich grünen Berghänge, verschneiten Berggipfel und die überall aufzufindenden rauschenden Bäche. Im Sommer ist die Luft dieser einmaligen Bergwelt milde, wie auch der Herbst noch mit sonnigen und milden Tagen locken kann. Während des Monsuns beginnt überall das Grün zu sprießen und die schneereichen Winter bieten den Wintersportfreunden ein reichhaltiges Programm.
Shimla
Hauptstadt des Staates ist Shimla, welches früher Sommerresidenz des britischen Vizekönigs war. An jeder Ecke dieser Stadt eröffnen sich neue Panoramen - so kann man zwischen den Bäumen immer wieder kleinere Siedlungen im Stil der Region entdecken. Die Mall, Shimlas Hauptstraße, geht außerhalb der Stadt in eine schöne Promenade über, die an prachtvollen Villen vorbeiführt. Interessant sind auch die Märkte und Basare, die sich über viele Stufen und steile Gäßchen hinziehen. Der überwiegende Teil der Bevölkerung Himachal Pradeshs lebt von der Landwirtschaft - wobei besonders in der Obsterzeugung ein hoher Standard erreicht wurde.In der Umgebung von Shimla liegen mehrere Orte, die man erwandern kann.So liegt in 16 km Entfernung Kufri, und etwas weiter entfernt 64 km -Narkanda, wo man im Januar und Februar Ski fahren kann.
Trekking und Bergsteigen
Die Trekking-Saison beginnt im Himachal Pradesh im Mai und geht bis Ende Oktober. Das Institute of Mountaineering and Allied Sports Manali steht als Ansprechpartner zur Verfügung und organisiert eigene Bergaktivitäten.Die Manali-Leh-Straße verbindet Manali und Leh, in Ladakh und ist eine der höchstgelegenen Straßen der Welt. Die Regierung von Himachal Pradesh hat einen regelmäßigen Bus-Service entlang dieser Strecke eingerichtet. Aufgrund der Schneeverhältnisse kann die Verbindung jedoch nur in der Zeit von Juli bis Mitte Oktober durchgeführt werden.
Die Reiseroute führt durch das Lahaul-Tal und weiter in das Zanskar-Gebirge, welches eines der spektaknlärsten Panoramen der Welt bietet. Weiter führt die Reise hoch nach Taglang-La, wo mit 17.475 ft. (5360 m) der höchste Punkt der Straße erreicht wird. Von der Höhe dieses Passes bietet sich ein beeindruckender Ausblick auf das Ladakh-Gebirge bis hin nach Upshi. Allerdings eignet sich die etwa 500 km lange Fahrt eher für Abenteuertouristen, da zum einen die Straße nur bis Sarchu geteert ist und dann als Schotterpiste weiterführt, und zum anderen idealerweise zwei Tage für die Fahrt sowie eine Übernachtung in Sarchu einkalkuliert werden sollten.
Der Bundesstaat Jammu und Kaschmir umfaßt drei klar voneinander unterscheidbare und in fast jeder Beziehung eigenständige Gebiete: Jammu, Kaschmir und Ladakh. Die Menschen dieser Regionen haben grundlegend unterschiedliche Sprachen, Götter und Wurzeln ihrer Kulturen und Traditionen. Dem interessierten Besucher bietet sich jedoch ein Land feinsten Kunsthandwerks, faszinierender Landschaften und vielfältiger Unternehmungsmöglichkeiten. So kann man praktisch bis in die Wolken hinein reiten oder fahren oder sogar noch in 3000 m Höhe Golf spielen
Srinagar
"The Happy Valley" - ,"Die Schweiz Asien" - "Traumgarten der Moghul-Herrscher" und "Smaragd unter den weißen Perlen des Himalaya" sind nur einige der vielen Namen, die dem Kaschmir-Tal gegeben wurden. Die eis- und schneebedeckten Berggipfel erheben sich über einer Landschaft voller kleiner, zum Teil gefrorener Seen. Ströme eiskalten Wassers ergießen sich durch hohe Nadelwälder, bewaldete Täler mit wilden Obstgärten, über Wiesen und Gletscher. Einer Legende zufolge soll das gesamte Kaschmir-Tal einst ein riesiger See gewesen sein. Im Herzen des 3900 Quadratkilometer großen Kaschmir-Tals liegt die Hauptstadt Srinagar, die wunderschöne Gärten und eine bekannte Forellenzucht zu bieten hat.Ladakh
Hinter dem Kaschmir-Tal liegt das einsame, trockene und bergige Ladakh, Land der Gompas (Klöster) und der Lamas, Heimat des Yak und der wilden Esel. Die Provinzhauptstadt Leh, 434 km von Srinagar entfernt, befindet sich in 3500 m Höhe in den Karakorum-Bergen direkt an der dreifachen Kreuzung der historischen Seidenstraße und nur sieben Kilometer vom Indus entfernt. Der sieben Stockwerke hohe und in Stein gehauene königliche Palast erinnert an den Potala-Palast in Lhasa, Tibet.Leh
Leh ist erreichbar von Ende Juni bis Mitte Oktober. Bevor der Manali-Leh-Highway - ursprünglich eine militärische Versorgungsstraße - für den Touristenverkehr freigegeben wurde, war Leh über Land nur über Srinagar zu erreichen. Entlang dieser Route oder in den von hier aus zu erreichenden Seitentälern des Indus finden sich einige der bekanntesten alten Klöster mit ihren herrlichen Kunstschätzen.Amarnath Trek
Die Höhle von Amarnath liegt im nördlichsten indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir. Hauptschaustück in der kleinen Höhle ist eine Eissäule, die "mit zunehmendem Mond" wächst und "mit abnehmendem Mond" wieder abschwillt. Diese Veränderung gilt als Zeichen für das "Leben" des Eiszapfens. Ihn zu berühren bedeute, Krankheiten zu heilen, friedlich sterben zu können und schneller ins Nirwana einzugehen.
Amritsar
Amritsar , die größte Stadt des Punjabs, wurde 1577 von Guru Ram Das gegründet.
Nach schweren Heimsuchungen durch islamische Eroberer wurde der große Tempel Amritsars in seiner heutigen Gestalt in der zweiten Hälfte des 18. Jh. erbaut, aber erst im ersten Jahrzehnt des 19. Jh. durch Ranjit Singh, der auch die mächtige Burg Govindgarh neben der Altstadt erbauen ließ, mit goldenen Kupferplatten bedeckt. Der heiligste Tempel der Sikhs bekam so den Namen "Goldener Tempel", ("Har Mandir").Die Stadt selbst wurde nach dem Tempelreich im Zentrum benannt: Nektar - (Amrit) - Teich (sar), gemeint ist der Nektar der Unsterblichkeit.
In den verschiedenen Tempelgebäuden gibt es mehrere Kultstätten zu besichtigen, die auch historisch bedeutsam sind. Akal Takhat (Thron des zeitlosen Gottes), Baba Atal-Turm, Durgiana-Tempel, ein moderner hinduistischer Tempel, Jallian-wala-Bagh, Schauplatz des Massakers vom 13. April 1919, als General Dyer in die unbewaffnete Menge feuern ließ, wodurch mehrere hundert Menschen getötet wurden.
Vor dem Himalaya-Gebirge liegt Anandpur, der Ort, an dem der letzte Sikh Guru Govind Singh die ersten fünf Mitglieder in seine Khalsa-Bruderschaft aufnahm.
Chandigarh
Chandigarh, die schöne "Gaffenstadt", ist die Hauptstadt von Punjab & Haryaua und liegt idyllisch im Vorland des Shiwalik-Gebirges. Von Le Corbusier und Pierre Jeanneret wurde die Stadt wie ein Schachbrett mit rechteckigen Feldern, Sektoren genannt, angelegt, die selbständige Einheiten bilden und von breiten Verkehrsadern eingeschlossen werden. Der Zakir Rosengarten, einer der bekanntesten und größten in Asien, zeigt sich besonders zur Winterzeit in voller Blüte. Chandigargh ist eine eigenartige Mischung aus Alt und Neu, eine Stadt im Übergang zwischen Moderne und Tradition. Auf keinen Fall darf man den berühmten "Rock Garden" vergessen, der mit Phantasiebildern des Künstlers Nek Chand belebt wird. Ebenso beliebt bei den Einwohnern Chandigarhs ist Sukhna Lake; ein See, der durch den Dammbau an einem kleinen Fluß entstand. 24 km von Chandigarh auf dem Weg nach Shimla findet man die Pinjore-Terrassengärten. Hübsche Gärten im Stil der Moghulen mit englischem Rasen, Blumenbeeten, Springbrunnen, Wasserläufen und luftigen Pavillons. Ein besonders geeigneter Ort eine Rast einzulegen, denn wer etwas Luxus liebt, kann hier in fürstlichen Zimmern übernachten.
Alles ist hier eine Spur größer, gewaltiger, schöner und atemberaubender als anderswo. Ein Land voller Kultur, Kunst und den sorgsam restaurierten Zeugnissen einer goldenen Vergangenheit. Rajasthan bietet für nahezu jeden Reisenden etwas: Abenteuerliche Erlebnisreisen, Trekking in den ältesten Gebirgsgebieten Indiens, den Aravallis, Pferde- und Kamelsafaris oder eine Palast-Reise auf den Spuren der einstigen Maharadschas. Besuchen Sie historische Städte und erleben Sie eine einzigartige Flora und Fauna.
Rajasthan besitzt eine Gesamtfläche von ca. 343.000 Quadratkilometern, von denen allein die Wüste Thar mit seinen faszinierenden Wanderdünen 196.000 qkm einnimmt. Das rauhe und trockene Klima hat die Bewohner dieser Region zu einer halbnomadischen Lebensweise gezwungen. Der Mangel an Vegetation wird aber durch den Reichtum an Mineralien kompensiert. So finden sich vielerorten Granitbrüche und silber, zink und bleitührende Erzadern. Auf der anderen Seite der Berge breitet sich eine Naturlandschaft aus, die kontrastreicher nicht sein könnte:
Landstriche voller dichter Wälder, grüner Täler und fruchtbarer Felder. Hier finden sich auch die blauen Seen mit den Palast-Inseln und ihren blühenden Gärten, in denen ständig Pfauen um Pavillons und Lusthäuschen marschieren.
Wie auch neueste Ausgrabungen in Kalibangan, im Distrikt Ganganagar, belegen, existierten die ältesten Kulturen im Norden Rajasthans schon vor der Hochkultur des Indus-Tales. Überreste dieser Kulturen kann man vielerorten finden. Die spätere Geschichte Rajasthans ist eine Geschichte vieler Königreiche und vielfältiger Auseinandersetzungen zwischen diesen. Die Rajputen regierten dieses Land mit eiserner Hand, führten Kriege gegen die Türken, die mächtigen Sultane aus Delhi und später gegen die Moghule. Doch im 16. Jahrhundert konnten sich diese in Nordindien festsetzen, und als "Oberhaupt" der 36 regierenden Stämme flingierte der Maharana von Mewar. Als 1757 die Briten den Kontinent betraten und den Osten Indiens eroberten, konnte Rajasthan ihnen noch standhalten, doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts mußten dann die Maharadschas ihre Macht an die Briten abgeben. Im Zuge der Unabhängigkeit ging dann aus 23 Fürstentümern des alten Rajputana, "Land der Rajputen", der Bundesstaat Rajasthan hervor.
Jaipur
Die "rosafarbene" Stadt Jaipur; Hauptstadt Rajasthans, wurde 1727 von dem König und Astrologen Sawai Jai Singh erbaut. Die Stadt ist nach genauen städteplanerischen Prinzipien entwickelt und gitterförmig angelegt worden. Alle Nebenstraßen liegen genau rechtwinklig zu den Hauptstraßen und verlaufen schnurgerade. Der City Palace, der königliche Palast, erhebt sich genau im Mittelpunkt der Stadt vor dem eindrucksvollen Berg-Panorama. Zum Palast, der auch heute noch teilweise von der einst herrschenden Familie bewohnt wird, gelangt man durch eine Reihe von Toren, bis sich einem seine Einmaligkeit erschließt. Rajputische und moghulische Bauelemente wurden hier nahtlos miteinander verbunden. Zum Palast gehören die ehemaligen Amtszimmer des Maharadschas, zahlreiche Wohn- und Schlafräume, insgesamt 36 "Ateliers" und eine Sternwarte, die Jantar Mantar. Dieser etwas rätselhaft wirkende Komplex mit seinen geometrischen Formen wurde von Maharadscha Jai Singh II erbaut und war mit seinen technischen Einrichtungen zu jener Zeit einzigartig. Im Palast-Museum finden sich eine Vielzahl von Textilien, Teppichen, Waffen Gemälden und auch zwei der größten Silbergefiiße ganz Indiens. In diesen ließ der Maharadscha Madho Singh einen Sechsmonatsvorrat an heiligem Gangeswasser zu den Krönungsfeierlichkeiten transportieren.
Jaisalmer
Jaisalmer führt uns zurück in die Zeit Raja Rawal Jaisals, eines Rajputenoberhauptes, der im Jahre 1156 n. Chr. diese Festung auf einem dreifachen Bergrücken in der Wüste erbauen ließ. Direkt an der alten Karawanenstraße, die von Kandhar nach Zentralasien führte, gelegen, wurde Jaisalmer zu einem bedeutenden Handelszentrum. Mit Seide und Gewürzen beladene Karawanen machten hier halt, nachdem sie die gefährlichen Gebirgspässe des Nordens überwunden hatten. Nach wie vor pulsiert hier das Leben; und die Festung, die Tempel, Havelis und andere Bauwerke sind noch immer in ihrer ursprünglichen Schönheit erhalten. Sie fallen vor allem durch ihre wunderschönen Fassaden mit zarten spitzenartigen Gitterwerken, Balkonen, Türmchen, Pfeilern und Baldachinen auf. Die Sandsteinbauten Jaisalmers glitzern in der Sonne wie Gold - ein wunderschöner Anblick. Die Straßen sind schmal, mit hohen Gebäuden zu beiden Seiten, deren Erker und Balkone über die Straße ragen und somit Schatten spenden. Die bekanntesten Havelis sind: Patwon, Salim Singhji und Nathmalji.Jodhpur
Die ehemalige Hauptstadt des Staates Marwar wurde 1489 von Raja Jodha Singh gegründet. Das Stadtbild Jodhpurs wird durch seine Teilung in drei klar voneinander zu unterschei-dende Stadtteile geprägt. Der erste Bereich ist die mittel- alterliche Festungsstadt Mehrangarh der ehemaligen Herrscher Marwars. Dieser Stadtteil bietet hohe, elegante Paläste, Tempel, Gärten, Seen und Wohn- und Handwerks- viertel. Der zweite Bereich ist die Kolonialstadt mit ihren charakteristischen Bauten im indosarazenischen Stil. Dieser Teil der Stadt ist etwas abgelegener und enthält unter anderem den Umaid Bhawan Palast mit seinen ausgedehnten Parkanlagen. Im dritten Bereich Jodhpurs finden sich hauptsächlich modernere Bauten. Wie schon im 16. Jahrhundert, ist Jodhpur auch heute noch ein florierendes Handelszentrum.
Udaipur
Mit Namen wie "Stadt der Paläste" und "Märchenland" ausgestattet, präsentiert sich hier die romantischste Stadt Rajasthans. Zu Füßen des auf einem Hügel stehenden Stadtpalastes pulsiert das Leben Udaipurs, das 1568 von Maharana Udai Singh als Hauptstadt des Mewar-Reiches gegründet wurde. Den Stadtpalast erreicht man durch das große Tripola-Tor; und das Festungsinnere bietet ein Bild zarter, anmutiger Schönheit. Marmorpavillons, Fresken, Wandmalereien und dekorierte Säulen, kleine Gärten und viele kleine Paläste finden sich innerhalb der Anlage. Unter anderem: Suraj Gokhada oder Sonnen-balkon, Bada Mahal, Shees Mahal, Bhim Vilas, Chini Chitrasal und Mor Chowk. Der Jagat Niwas, auch Seenpalast genannt, wurde 1746 als Sommerpalast der Fürsten von Merwar aus Marmor erbaut. Er steht auf einer Insel des Pichola-Sees und ist heute ein Luxushotel. In diesem See gibt es auch noch den aus rotem Sandstein gebauten Jag Mandir-Palast, der einst mit kostbaren Einlegearbeiten ausgestattet war.Ranthambore Nationalpark
Die Hauptattraktion dieses ausgedehnten Wildparks sind seine Tiger.Diese Gebiete mit den Überbleibseln vergangener Zeiten ist ein historisch bedeutsames Mahnmal der düsteren Vergangenheit. Das Fort von Ranthambore war zentrum eines Hindu-Königreiches.
Die Wälder um das Fort herum gehörten zu dem nahegelegenen Verwaltungsbezirk Sawai Madhopur und waren privates Jagdrevier des Maharadschas von Jaipur. Der Rathambore ist berühmt für seine Tiger.
In Ranthambore trifit man häufiger und mehr Tiger am hellichten Tag als in jedem anderen Park. In dem Park lebte auch eine ansehnliche Population von Panthern Sumpfkrokodilen, Hyänen, Schakalen, Rohrkatzen, Karakals, Lippenbären, Sambars, Axishirschen, Nilgali Antilopen usw.
weitere Regionen
Alwar
Etwa 60 km von Jaipur entfernt liegt der malerische Ort Alwar mit seinen historischen Bauten. Im Bairath, auch Viratnagar genannt, sind uralte Steinedikte des buddhistischen Herrschers Ashoka zu besichtigen. Silisehr, über einem stillen kleinen See und umrandet von sanften Hügeln gelegen, ist einer der beliebtesten Ausflugsorte Alwars.Der Sariska Palace, 42 km entfernt, war früher ein Jagdhaus und beherbergt heute ein Hotel. In der näheren Umgebung finden sich für die Freunde von Kunst, Archäologie und besonders Wildtieren zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. So bietet der Sariska Tiger Reserve and Nationalpark einen reichhaltigen Bestand an Tigern, Antilopen und Hirschen.
Shekhawati
Shekhawati ist ein Bereich des nordöstlichen Rajasthan, der zwischen Bikaner, Jaipur und Delhi liegt. Hier ließen sich die reichen Kaufleute palastartige Landhäuser, Havelis, bauen. Aber auch Karawansereien und reichverzierte Tempel finden sich hier, deren Ornamente zumeist Themen des religiösen Lebens, aber auch Geschichten und Legenden um Volkshelden, historische Ereignisse und Personen darstellen. Die frühen dieser Gemälde wurden noch von talentierten Künstlern ausgeffihrt, während mit Beginn des Baubooms auch weniger versierte Künstler und lokale Handwerker Hand anlegten.Einige der schönsten Havelis finden sich in: Sikar (Gopinath, Raghunath, Madan Mohan), Nawalgarh, Dundlod (Goenka), Lachmangarh (hier befindet sich ein Fort und die Ganeriwala-Haveli), Mandawa und Fatehpur. Fatehpur bietet eindrucksvolle Kombinationen von Fresken östlichen und westlichen Stils und ist von Jaipur aus über eine 154 km lange Straße zu erreichen. Weitere Verbindungen bestehen über Jodhpur - Bikaner mit dem Zug und dann weiter mit Bus oder mit Direktbus von Delhi nach Jhunjhun.
Bikaner
Diese Stadt wurde 1486 vor Chr. von dem Rathore Prinzen Bika, dem ältesten Sohn des Begründers des Staates Jodhpur, gegründet.Dungarpur
Im frühen 13. Jahrhundert von Rana Dungar Singh gegründet, liegt diese kleine Stadt etwas abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Der Juna-Palast und der Udai Vilas-Palast sind mit ihren gut erhaltenen Wandmalereien die Hauptattraktionen.Chittaurgarh
Das aus dem 8. Jahrhundert stammende Chittor ist die älteste Festung Rajasthans. Das Fort liegt auf einem 180m hohen Hügel und bedeckt eine Fläche von 700 Acres. Nirgendwo sonst ist der Stolz und der Heldenmut der Rajputen offensichtlicher als hier. Im Jahre 1303 nahm Aladdin Khilji die Festung ein und rächte sich damit grausam an den Rajputen, weil es ihm nicht gelungen war, das Herz Padminis, der legendären Schönheit Chittors, zu erobern. Ein erbitterter Kampf wurde geführt, in dessen Verlauf über 7000 Rajputen ihr Leben verloren und Maharani Padmini mit ihrer gesamten Gefolgschaft Selbstmord beging. Heute noch zeugen die Ruinen von einer Zeit, als "death before dishonour" (Tod vor Entehrung), noch ein allgemein akzeptierter Bestandteil des Lebens war. Auch finden sich hier die Überreste einiger prächtiger Baudenkmäler. Etwa die Vijay Stambha, eine Siegessäule aus dem Jahre 1400, die Kirti Stambha, dem ersten Jain Fürsten Sri Adinath geweiht, das massive Bauwerk des Kumbha-Palastes oder die prachtvollen Tempel von Chittaur.Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Tempel der Poeten-Prinzessin Mira, der Kalika Mata-Tempel und die Paläste von Rana Kumbha und Padmni.
Kumbhalgarh
Das in der Mitte des 15. Jahrhunderts von Rana Kumbha gebaute Kumbhalgarh ist nach Chittaurgarh das zweitwichtigste Fort Mewars. Das 13 Hügel umfassende und 12 Quadratkilometer große Fort ist nicht ohne Mühe zu erreichen, aber der Weg lohnt sich. Durch sieben Tore gelangt man zu den inneren Palästen.Mount Abu
Mount Abu ist Rajasthans einzige Hillstation und ein wichtiger Jain-Pilgerort. Gerade die Jain-Tempel sind es denn auch, die die Reisenden anziehen. Besonders die Dilwara-Tempel sind landesweit bekannt. Die feinen Steinarbeiten und -gravuren suchen ihresgleichen, und man muss sie gesehen haben, um es zu glauben.Weitere interessante Orte sind: der Gaumukh-Tempel, das Achalgarh-Fort, der Toads Rock und Sunset Point, während der Nakki-See zum Wassersport einlädt.
Ranakpur
Etwa 96 km von Udaipur entfernt findet man hier einen der fünf heiligsten Orte der Jains; und obwohl schon über 500 Jahre alt, befinden sich die Tempel hier in nahezu perfektem Zustand. Der Chaumukha-Tempel mit seinen drei Stockwerken besitzt die komplexeste und ausgefeilteste Architektur. Er besitzt 29 Hallen, 80 Kuppeln und 1444 Säulen, von denen nicht zwei gleich aussehen. Nur wenige Orte Rajasthans kommen der Ausstrahlung Ranakpurs nahe.Ajmer
135 km südwestlich von Udaipur findet man eine der wichtigsten Kultur- und Pilgerstädte der indischen Moslems, die bereits 7 n. Chr. von Ajaipal Chauhan gegründet wurde. Während des Urs wird Ajmer von Tausenden von moslemischen Pilgern aus dem ganzen Subkontinent besucht.Pushkar
Nur 11 km von Ajmer entfernt befindet sich mit Pushkar einer der hinduistischen Wallfahrtsorte obersten Ranges. Einer der wenigen Tempel von Brahma steht hier, und alljährlich beim ersten Vollmond im November treffen hier Tausende von Pilgern zum Bad im heiligen See zusammen.Auch findet das große Pushkar-Fest, ein Viehmarkt hier statt, welches dem Besucher ein einzigartiges Schauspiel bietet.
Swai Madhopur
Diese kleine Stadt hat eine ganz eigene Geschichte, von der heute noch viele Palast-Ruinen zeugen, und ist der Zugangsort nach Ranthambore.Tonk
96 km von Jaipur, auf dem Weg nach Ranthambore gelegen.Bharatpur
Die Stadt Bharatpur ist wegen ihrer von Suraj Mal gegründeten Burg, auch Lohagarh oder Eisernes Fort genannt, bekannt. Die Arbeiten an dieser Burg begannen 1737 und wurden erst 60 Jahre später beendet. Von internationaler Bedeutung ist jedoch das Keoladeo Ghana Vogelschutzgebiet, welches ein großartiges Reservat für Zugvögel, wie den sibirischen Kranich, ist.Besonders die Wintermonate sind in diesem Park phantastisch, wenn sich zu den vielen einheimischen Vögeln noch etwa 30 000 Zugvögel gesellen. Auch gibt es hier kleinere Säugetiere wie Wildschweine, Antilopen, Nilgai, Schwarzböcke oder Schakale.
Deeg
Das 34 km von Bharatpur gelegene Deeg ist vor allem wegen seiner wunderbar erhaltenen Pavillons und Gärten bekannt.
Uttaranchal
Uttaranchal wurde im November 2000 der 27. Staat der Republik Indien. Aus dem Stein des Staates Uttar Pradesh gehauen, besteht Uttaranchal hauptsächlich aus bergigen Regionen von Uttar Pradesh. Die Staatsgrenzen sind im Nord- Westen Himachal Pradesh und Uttar Pradesh im Süden, und hat internationale Grenzen mit Nepal und China. Als malerischer Staat, hat Uttarancahal glänzende Gletscher, majestätische, schneebedeckte Berge, eine Panoramasicht auf die Himalayas, dichte Wälder und Blumentäler, sowie einige der heiligsten hinduistischen Pilgerstätten. Die 13 Gebiete können in drei geographische Regionen unterteilt erden, die Hohen Gebirgszüge, die Mittelgebirgsregion und die Terai Region. Das ist das Land wo die Vedas und Shastras verfaßt und indische Epik, der Mahabharatha, geschrieben wurden.Der Staat ist reich an natürlichen Reichtümern, besonders an Wasser und Wäldern mit vielen Gletschern, Flüßen und Berggipfeln. Die namhaften Gipfel sind in Uttaranchal Nanda Devi, Kedarnath, Trishul, Bandarpunch und Mt. Kamet. Die Hauptgletscher sind Gangotri, Pindari, Milam und Khatling. Ganga, Yamuna, Ramganga und Sharda sind Hauptflüsse dieser Region. Abseits vom Tourismus ist die bäuerliche Bevölkerung hauptsächlich mit Landwirtschaft beschäftigt. Die Region baut außerdem die pflanzlich pharmazeutische industrie aus, die eine beachtliche Versorgung mit medizinischen Pflanzen liefert. Die Industie ist nicht erwähnenswert. Aufgrund seines Wasserreichtums kann der Staat viele Mega Watt Energie erzeugen. Es gibt 17 hydro- elektrische Projekte die bereits Elektrizität erzeugen. VIelversprechende Projekte sind im Bau.
Dehradun
Angeschmiegt an die Himalaischen Gebirgsausläufer, ist Dehradun, die Haupstadt, eine der schönsten Bergstationen in Indien. Die Stadt liegt im fruchtbaren Doon Tal, mit den Flüssen Ganga im Osten und Yamuna im Westen. Es birgt einige der besten öffentlichen Schulen, eingeschlossen der Doon Schule und Welhams. Die Militär Akademie, das Waldforschungsinstitut, ONGC und viele ander Regierungseinrichtungen befinden sich hier. Das Bergresorthill resort Mussoorie ist unweit.Char Dhams
Char Dham ist geprägt von den vier heiligsten und meist verehrten Hindu Tempeln: Badrinath, Kedarnath, Gangotri und Yamunotri. Gemäß den Puranas und den verschiedenen Hindu Schriften ist Char Dham Yatra von großer religiöser Bedeutung.Badrinath
Der Badrinath Tempel ist der Sitz des Gottes Vishnu. Das Götzenbild is aus schwarzem Granit. Der Tempel befindet sich auf einer Höhe von 3130 Metern auf den Banken von Alaknanda. Dahinter ragt der Neelkanth Berggipfel, plaziert zwischen den Doppelgipfeln des Nar und Narayan. Nahe des Tempels gibt es heiße Schwefelquellen die bekannt sind als Tapt Kund.Kedarnath
Der Tempel in Kedarnath ist Shiva geweiht. Auf einer Höhe von 3580 Metern, ist der Tempel aus großen, schweren und gleichmäßig gehauenen, grauen Steinplatten erbaut, und es wird angenommen dass er mehr als 1000 Jahre alt ist. Eine große Statue von Nandi Bull befindet sich außerhalb der Tür.Gangotri
Der Schrein liegt auf einer Erhöhung von 3200 Metern, inmitten der Deodar- und Pinienwälder. Man glaubt, dass Raja Bhagirath den Gott Shiva auf einer Steinplatte "Bhagirath Shila", nahe dem Tempel, angebetet hat. Verschüttet im Fluss liegt diese Steinpaltte, wo der Mythologie nach der Gott Shiva saß, als er die Göttin Ganga mit ihren verfilzten Haaren empfing.Yamunotri
Yamuna, die Flussgöttin, wird im Yamunotri Tempel auf 3235 Metern Höhe angebetet. Das Bildnis ist aus schwarzem Marmor. Eine heiße Schwefelquelle liegt nicht weit vom Tempel.Haridwar
Der Name Haridwar bedeutet "Zugang zu Gott ", und hier beginnt die Pilgerreise zu zwei Tempeln, dem Kedarnath (Shiva) und Badrinath (Vishnu). Er liegt auf den Bänken Ganga, an den Ausläufern der Shivalik Berge. Er ist einer der vier Orte wo alle 12 Jahre Kumbh Mela abgehalten wird. Während dieser Prozession nehmen Millionen Anhänger ein Heiliges Bad im Ganges um ihre Sünden wegzuwaschen. Man sagt, der Krug von Amrit wurde hier von den Devtas versteckt als er von Sagar Manthan erdfrei wurde. Der selbe Krug wurde auch an die anderen Orte gebracht, so Allahabad, Ujjain und Nasik. Im Kampf mit Asuras brach der Krug und verschüttete heiliges Wasser (amrit), seit diesem Zeitpunkt wurden die Plätze sehr heilig und die Kumbh Mela wird alle 3 Jahre gehalten. Jeden Abend nach Sonnenuntergang bieten die Aarties des Ganges die Har-ki-Pauri dar.Nainital
Diese Stadt am See liegt in der bergigen Region von Kumaon, und ist gebaut um den See Naini. Die Stadt ist umgeben von sieben Bergen, den Sapta Shring. Nainital war viele Jahre die Sommerhauptstadt von Uttar Pradesh während der britischen Besetzung und auch nach der Unabhängigkeit. Gemäß der Mythologie, als Shiva den Körper Satis beförderte, fielen ihre Augen aus und der Ort wurde bekannt als Naini Tal. Nahe interessante Objekte sind BhimTal und SatTal.Rishikesh
Umgeben von Bergen, geteilt vom weiten, schleppenden Ganga, liegt Rishikesh, das Land der Yogis und Ashrams, eingeschmiegt in die Ausläufer der Garhwal Region, hier ist der Zugang zur Garhwal Region und Startpunkt der Pilgerrouten zu den vier Dhams von Uttarakhand - Badrinath, Kedarnath, Gangotri und Yamunotri. 24 km flussaufwärts von Haridwar, an der Mündung des Chandrabhaga in den Ganga Fluss, war Rishikesh lange ein spirituelles Zentrum. 1960 wurde Rishikesh schnell bekannt als Schauplatz wo die Beatles mit ihrem Guru verweilten, Maharishi Mahesh Yogi. Heute ist es bekannt für white water rafting oder das Spa in Ananda in den Himalayas.Auli
Das Resort in luftiger Höhe (unterhalten von Garhwal Mandal Vikas Nigam) bedeutet Ruhe und zugleich Erlebnis. Von Joshimath, der Basisstadt, nehmen Sie die Seilbahn, da die Straßen im Winter zugeschneit sind. Die kalte Luft, die schneebedeckten Pinien und die emporragenden Gipfel erschaffen ein unvergessliches Erlebnis.Pauri
Diese kleine Stadt liegt auf 1814 Metern Höhe an den nördlichen Abhängen der Kandolia Berge und bietet eine reizende Sicht auf die mit Schnee bedeckten Himalaya Gipfel von Bandar-Punch. Die nebligen Deodhar Wälder als friedvolle Umrundung machen sie zu einem perfekten Urlaubsort. Es gitb viele Picknickplätze einschließlich dem Kandolia Gap und Nag Tibba.Tehri
Tehri, auf einer Höhe von 770 Metern, an der Mündung vom Bhagirathi in den Bhilangana Fluss, liegt in einem offenen Tal das im Sommer schön warm ist. Die Stadt befindet sich am Grenzknoten fünf wichtiger Straßen, welche nach Rishikesh, Deoprayag, Uttarkashi, Srinagar und Tilwara abzweigen. Vor der Unabhängigkeit war Tehri die Hauptstadt des fürstlichen Staates Tehri-Garhwal. Die Paläste und Tempel der alten Herrscher können in Tehri und den angrenzenden Plätzen besichtigt weden.Uttarkashi
Diese historische Stadt, nahe dem Fluss Bhagirathi, birgt eine Menge altertümlicher Monumente und Tempel, der bekannteste unter ihnen ist der Viswanath Temple, Shiva geweiht. Nahe ist der Shakti Temple, welcher einen alten Messingdreizack auf 26 Fuss Höhe und einen Basisumfang von 9 Fuss hat. Es gibt dort auch einen Tempel von Parshuram.Rudraprayag
Diese Stadt liegt an der Mündung des Alaknanda in den Mandakini. Von hier gibt es zwei Straßen, eine führt nach Kedarnath und die andere nach Badrinath. Es ist ein Übernachtungsplatz für Pilger. Es gibt dort einen kleinen Jagdamba Devi Tempel der der Göttin Durga geweiht ist. Es gibt auch einen Tempel für Shiva, genannt Rudranath Tempel. Narad Muni meditierte hier mehrere Jahre, Shiva segnete ihn mit Perfektion in Musik.Almora
Diese Hügelregion liegt in der Zentral- Kumaon Region von Uttaranchal. Ein malerischer Ort auf 1798 Metern. Dort gibt es eine Höhle wo wo Swami Vivekananda meditierte und erleuchtet wurde. Zum Nanda Devi Festival, das hier gefeiert wird, kommen die Anhänger aus ganz Inidien.
Himalaya - auf den Spuren der Pilger. Am Saume des Himalayas liegt Uttar Pradesh, die Wiege der drei großen Weltreligionen: Hinduismus, Buddhismus und Jainismus.
Reisen Sie von Delhi in östlicher Richtung, kommen Sie nach Mathura, einer heiligen Hindustadt, in der Krishna geboren wurde. Der Wald Brindaban wurde durch die Legenden von Krishna's Jugend bekannt. An den westlichen Ufern des Yamuna gelegen ist Mathura heute von besonderem religiösen und historischem Interesse eine Kulturstadt, die bis zum Jahre 1500 v. Chr. zurückreicht.Sarnath
10 km nördlich von Varanasi liegen die Ruinen von Sarnath. Hier hielt Buddha nach seiner Erleuchtung seinen fünf Anhängern in einem Hirschpart seine erste Predigt. König Ashoka errichtete dort später eine Reihe von Klöstern und Stupas. Zu den Sehenswürdigkeiten von Sarnath zählen u.a. der Dhameka Stupa, ein bedeutender Sakralbau, sowie eine Ashoka-Säule. Das örtliche archäologische Museum besitzt schöne Skulpturen, die bei Ausgrabungen entdeckt wurden.Badrinath
Direkte Busverbindung von Haridwar nach Badrinath (324 km) und 298 km von Rishikesh (3100 m hoch gelegen). Er gehört zu einer jener vier besonders heiligen Pilgerstätten des Subkontinents. Im 8. Jh. widmete Sankracharya einen kleinen Tempel dem Gott Vishnu, der einst hier zusammen mit Shiva gewohnt haben soll. Im Pilgerzentrum sprudelt eine heiße Quelle mit reinigender Kraft (Tapti Kund).Gangotri
Der Tempel am Bhagirathi-Fluß ist der Göttin Ganga geweiht. Der Bhagirathi ist ein Quellfluss des Ganges. Das Pilgerzentrum verdankt seine Heiligkeit der nahen Quelle des Bhagirathi, der bei Gaumukh dem Gangotri-Gletscher entspringt.Kushinagar
Als Buddha nach Kushinagar kam, war er in seinem 80. Lebensjahr. Am Ufer des Hiranvati-Flusses traf er Parinivana, die den traurigen Ananda tröstete. In Kushinagar ist Buddha auch gestorben. Bei Ausgrabungen in dem letzten Jahrhundert hat man dabei die Statue eines sterbenden Buddha entdeckt.Dehradun
Dehradun liegt 42 km von Rishikesh entfernt und eignet sich als Ausgangsort für Fahrten in die Garhwal-Region nach Mussoorie. In Dehradun ist der Sitz des größten Forstforschungsinstituts Indiens.Gorakhpur
Gorakhpur liegt im nordöstlichen Teil von Uttar Pradesh und ist Ausgangspunkt für Besuche der buddhistischen Pilgerzentren wie Kushinagar, Sravasti, Piprahwa und Lumbini (Nepal). Es bestehen direkte Bahnverbindungen mit Allahabad, Kanpur, Luckuow und Varanasi. Weiterhin besteht ein gutes Straßennetz zwischen allen Städten von Uttar Pradesh und Lumbini, welches 10 Kilometer von der indischen Grenze entfernt im Königreich Nepal liegt.Himalaya-Region
Die interessantesten Städte sind die Pilgerorte Haridwar und Rishikesh sowie die Erholungsorte Dehradun und Mussoorie, Nainital und die Garhwal-Region. In der Himalaya-Region mit Tälern und Hügeln und einem kühleren Klima als in den Ebenen entspringen die meisten Flüsse von Uttar Pradesh.Die Wälder des Himalaya mit Zedern, Eichen, Pinien, Rhododendren und hohen Gipfeln bieten wunderschönes Naturschauspiel. Die höchsten Berge sind hier:Nandadevi (7817m), Badrinath (7138m) Trisul (7120m), Dunagiri (7066m) und Kedarnath (6843 m). Es bieten sich interessante Trekkingtouren an. In der Garhwal Region liegen auch die wichtigen hinduistischen Pilgerorte Yamunotri, Gangotri, Kedarnath, Badrinath und das Valley of Flowers (Tal der Blumen).
Haridwar
Haridwar, zu Füßen der Siwalik-Berge gelegen, ist einer der heiligsten hinduistischen Orte in Indien. Höhepunkt des religiösen Lebens ist die Kumbh Mela, die alle zwölf Jahre hier stattfindet.Sehenswert sind vor allem die Badetreppen. Man sollte das Ghat bei Sonnenuntergang zur abendlichen Arti-Zeremonie besuchen. Daksh Mahadev Tempel, Shiva-Tempel, und Sati Kund sind die wichtigsten Heiligtümer, die etwa 4 km flussabwärts in der Ortschaft Kankhal liegen. Weiter in Richtung Rishikesh liegen der Parmath Ashram, Sapt Rishi Ashram und Sapt Sarovar. Ein anderer Weg führt zum Mansa Devi Temple. Von dem 256 km entfernten Delhi ist der Ort in 6 bis 7 Stunden mit dem Bus oder Zug zu erreichen.
Mussoorie
35 km von Dehradun entfernt ist diese Stadt der bevorzugte Sommerkurort der Einwohner von Uttar Pradesh, Haryana und Delhi. Von Mussoorie aus kann man Ausflüge in die Umgebung unternehmen und die Pilgerorte Gangotri und Yamunotri besuchen. Ein Abstecher dorthin lohnt sich vor allem wegen des wunderbaren Ausblicks auf das Panorama der Himalayakette. Das PilgerzentrumEine Reise in diese Gegend lohnt sich wegen der herrlichen Landschaft. Es gibt direkte Busverbindungen von Rishikesh und Haridwar aus zu den Pilgerorten Yamunotri, Gangotri, Kedarnath, Badrinath und das berühmte Valley of Flowers. Das Garhwal Mandal Vikas Nigam, Muni-ki-Reti in Rishikesh bietet organisierte Touren in diese Regionen.
Valley of Flowers und Hemkund See
28 km von Badrinath entfernt liegt Govind Ghat, der Ausgangspunkt zum Valley of Flowers und Hemkund See. Der Ausflug zählt zu den schönsten und populärsten in Garhwal. Das etwa 10 km lange Tal, im Sommer mit Blumen übersät, zwischen 3000 und 4000 m hoch gelegen, wurde 1931 entdeckt. Das Valley of Flowers ist ein langgestrecktes Tal und hat über 1000 verschiedene Arten von Blumen. Am schönsten ist es im Juni und Juli. Etwa 6 km entfernt ist der Hemkund-See, wo der Sikh Guru Govind Singh in einem seiner früheren Leben meditiert haben soll.Nationalpark Nandadevi
Nandadevi liegt in 7816 m Höhe. Der Nationalpark Nanda Devi wurde erst 1936 entdeckt und 1980 auf einer Fläche von 630 qm zum Naturschutzgebiet erklärt. Um die seltene Flora und Fauna zu bewahren, ist der Zugang beschränkt.Skifahren in Auli
Eine weitere Attraktion in den Bergen Garhwals, nicht weit südlich von Joshimath, befindet sich der beliebte Wintersportort Auli, der schon mehrmals Austragungsort der nationalen Meisterschaften war. Neben dem Sessel- und Skilift wurde vor kurzem in Auli eine fast 4 km lange Seilbahn eröffnet, die längste Asiens, die über Gorsain nach Joshimath führt. Die dichten Nadel- und Eichenwälder vermindern die Windgeschwindigkeit auf den Pisten. Es gibt einen herrlichen Ausblick auf die sich aneinanderreihenden Berggipfel von Nandadevi, Kamet, Mana Parvat, Dunagiri, um nur einige zu nennen. Das Skifahren wird in Auli zu einem beeindruckenden Erlebnis.Agra
Nur 195 km weiter erwartet Sie der Glanz der Moghul-Ära:Agra - die Stadt des Taj Mahals, das ewige Monument der Liebe, ein Mausoleum, das Shah Jahan nach 1631 für seine geliebte Frau Mumtaz Mahal errichten ließ. 20.000 Arbeiter haben es in 22 Jahren erbaut: Ein Traum aus weißem Marmor, der sich in perfekter Proportion in einem eleganten Garten von Springbrunnen erhebt. Zu ihm gehören ein Vorhof, ein majestätischer Eingang und das eigentliche Mausoleum, ein zweistöckiger, mit einer Kuppel gekrönter Bau, der an seinen vier Seiten von Minaretten flankiert wird. Tief im Innern des Taj stehen die Kenotaphe von Mumtaz Mahal und Shah Jahan. Der des Herrschers ist reicher verziert als der seiner Geliebten. Der sie umgebende Marmorschrein ist mit Edelsteinen reich geschmückt.
Lucknow
497 km östlich von Delhi, liegt die Hauptstadt von Uttar Pradesh: Lucknow. Die am Gomati, einem Nebenfluß des Ganges liegende Stadt wurde in grauer Vorzeit von Laxmana, einem Bruder Ramas und König von Ayodhya, gegründet. Ausgrabungen haben den Nachweis einer bis ins 8. Jh. v. Chr. zurückreichenden Besiedlung erbracht. Es beherbergt eine ganze Reihe von sehenswerten Gebäuden aus der Herrschaftszeit der Nawabs und besitzt viele gepflegte Grünanlagen. Die Stadt erlebte im indoislamischen Mittelalter unter den Moghulen und den Briten einen stetigen Aufstieg.Allahabad
Diese heilige Stadt an den Ufern des Ganges ist eine der sieben heiligen Städte der Hindus. Ihre besondere religiöse Bedeutung erhält sie durch die Lage am Zusammenfluß von Ganges und Yamuna. Die Einmündung trägt auch den Namen Triveni, da dem wahrhaft Gläubigen hier auch die Quelle des legendären Flusses Sarasvati sichtbar wird. Alljährlich findet hier die Magh Mela im Januar/Februar statt. Alle 12 Jahre findet hier die Kumbh Mela statt. Die Hindus nennen die Stadt Prayag.Varanasi
Das inmitten des Ganges-Beckens gelegene Varanasi (Benares), auch Kashi genannt, gilt wie Rom als die "Ewige Stadt". Varanasi ist die wichtigste der sieben heiligen Städte der Hindus und auch eine der ältesten Städte der Erde. Die Stadt ist nicht nur ein Wallfahrtsort, sondern zugleich die geistige Hauptstadt traditioneller hinduistischer Kultur überhaupt.Am heiligen Fluß der Inder ziehen sich die Ghats entlang, auf denen sich stets Scharen von Gläubigen und Pilgern drängen. Das Bad im Ganges reinigt von den begangenen Sünden und verspricht Absolution. Hier - umgeben von Glockenklang, Hymnengesang der Priester, Blumenduft und dem Schauspiel der "bathing ghats" (von Pilgern wimmelnde Badestellen) - können Sie Einblick in die Religion des Hinduismus gewinnen. Wer das Befremden überwindet, wird Varanasi mit anderen Augen sehen und fasziniert sein.
Westindien
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Entspannung in Goa & Freude bei den Festen von Gujarat
Pulsierndes Tempo und farbenprächtiger Lebensstil vereinen sich in den vier westlichen Bundesstaaten Maharashtra, Gujarat, Madhya Pradesh, und Goa.
Suchen Sie sich das Beste aus, das Indien in diesen vier Staaten zu bieten hat:Tempelstädte, kilometerlange goldene Strände, weite Baumwoll und Sonnenblumenfelder, kunstvolle Handarbeiten, jahrhundertealte Kunst und filigrane Architekturen. Das Erbe tausendjähriger Religion prägt die Skulpturen und Höhlenmalereien.
Das Land ist reich an Naturschutzparks und Vogelreservaten sowie seltener Fauna und Flora. Erholsame Höhenkurorte lassen die Hetze des 20. Jahrunderts vergessen. Und überall werden sie der besonderen Gastfreundschaft begegnen, die Westindien so liebenswert macht.
Mumbai (Bombay) ist das traditionelle Tor zu Indien und überwältigt die Besucher mit seiner Energie, die durch die hoffnungslos verstopften Straßen strömt. Eine Stadt die vom Handel lebt, ein Zentrum viktorianischer Baukunst mit faszinierenden Lebensmittelmärkten und Gewürz-, Antiquitäten- und Schmuck-Bazaren. In Mumbai (Bombay) befindet sich auch das Zentrum der größten Filmindustrie der Welt, das deshalb oft als "Bollywood" bezeichnet wird.
Ein atemberaubendes Erlebnis erwartet Sie östlich von Mumbai (Bombay) in der trockenen Dekkan-Ebene, wo sie die sagenhaften Höhlentempel der Hindus in Ellora und die legendären Wandmalereien und Skulpturen der Buddhisten in Ajanta besichtigen können, die bis in das zweite Jahrhundert vor Christus zurückreichen.
Nördlich von Mumbai (Bombay) liegt Gujarat, ein noch unberührter Staat voller farbenfroher Märkte und Feste. Besuchen Sie die außergewöhnliche Hauptstadt Ahmedabad und den von Gandhi gegründeten Ashram. Wenn Sie dann etwas wirklich Exotisches erleben wollen, sollten Sie Bhuj mit seiner phantastischen Stadtmauer besuchen. Ein Ort, der von Dezember bis Februar von nistenden Flamingos umgeben ist. Überqueren Sie die Grenze nach Madhya Pradesh, dem größten Staat Indiens, wo Sie das mächtige Fort von Gwalior und wunderschöne Wildschutzgebiete, beispielsweise in Kanha und Bandhavgarh, erwarten.
Aber der populärste Ort Westindiens ist zweifellos Goa, mit 100 km langen wunderschönen, ruhigen Stränden, die zu den verschiedensten Wassersportarten einladen und garantierte Wintersonne bieten.
Die alte Hauptstadt Velha Goa wurde von den Portugiesen gegründet und strahlt immer noch ihren eigenen Zauber aus. Man kann schon leicht der Versuchung dieses idyllischen Friedens erliegen und möchte einfach hier bleiben.
Der Name Chhattisgarh ist nicht altertümlich und wurde erst in den letzten Jahrhunderten gebräuchlich. In alten Zeiten wurde diese Region Dakshin Kosala genannt. Jegliche Aufzeichnungen, Literatur und Geschäftsbücher fremder Reisender nennen diese Region Kosala von Dakshin Kosala. Sogra während der Regierung durch die Mughals wurde dei Stadt Ratanpur Territorium genannt und nicht Chhattisgarh. Das Wort Chhattisgarh wurde in der Maratha Periode bekannt und wurde 1795 das erste mal offiziell in einem Dokument verwendet.
Das ruhige, verzauberte Land aus 70 Dörfern, gelegen zwischen den Staaten Maharashtra und Gujarat, nahe Daman ist gesegnet mit satten, grünen Wäldern, gewundenen Flüßen, großen Flussufern, stufenförmigen Wasserfällen, sanftem Gurgeln der Ströme, fernen Hügeln, und riesiger Vielfalt an Flora und Fauna, Natur in bester Form. Als Land nicht besonders groß hat es 491 Quadratkilometer. Silva ist der portugiesische Name für "Wald" und das sehen Sie wenn Sie Silvassa, die kleine verschlafene Gemeinde sehen. Nur 5km von der Hauptstadt Silvassa gibt es einen der schönsten Seengärten, in dem schon viele Bollywood Szenen verfilmt wurden. Gujarati und Hindi sind die Hauptsprachen der 'adivasi' Bevölkerung. Die gastfreundlichen, herzlichen, uneigennützigen Naturstämme haben ihre eigenen Sitten, Tänze und Rituale, die einfach faszinierend sind. Z. B. Tarpa Tanz, Maskentanz oder Bhavada. Diese Region erfreut sich eines angenehmen Klimas von November bis März, was momentan die beste Reisezeit ist. Die Sommertemperatur ist nicht besonders hoch, gemessen an ihrer Nähe zum Meer, und die Nächte sind wirklich traumhaft.
Daman
Daman, eine malerische Hafenstadt, liegt 160 km nördlich von Mumbai. Auf einer Fläche von etwa 72 km² finden Touristen historische Kirchen, prachtvolle Festungen, Kokoshaine, stattliche Palmen, verschlafene Dörfer an kleinen Buchten und feine Sandstrände vor.Diu
Diu ist eine stille, abgeschiedene Insel mit einer Fläche von weniger als 40 qkm. Diu liegt an der indischen Westküste. Die Gesamtküstenlänge der Insel beträgt etwa 21 km. Diu war früher eine portugiesische Enklave und gilt als sehr exotisches Reiseziel.
Die Halbinsel Gujarat, Indiens westlichster Bundesstaat, ist der Geburtsort Mahatma Gandhis und hat schon seit frühester Zeit Reisende aus nah und fern beherbergt. Neben moderner Architektur finden Sie interessante historische Monumente.
Auch heute noch sind Seiden- und Brokatstoffe beliebt, die einstmals die griechischen und römischen Händler begehrten.
Gujarat ist auch der Zufluchtsort der letzten asiatischen Löwen, die sich tief in die Gir-Wälder zurückgezogen haben. Der Gir-Forest bleibt während der Regenzeit etwa von Mitte Juni bis Mitte Oktober geschlossen.
Ahmedabad
Einst Hauptstadt von Gujarat (1411), ist ein wahres Kaleidoskop von indischer Geschichte, Zivilisation und Religion Indiens.Monumente der Prä-Moghul-Ära sind exquisite Zeugnisse der Hindu- und Moslemkultur. So z.B. die Sidi Bashir-Moschee mit ihren vier beweglichen Minaretten: Bringt man ein Minarett vom First her zum Schwingen, so beginnen auch die anderen sich zu bewegen.
Der Hatheesingh-Tempel, der ganz mit weißem Marmor verziert ist, und der Sabarmati Ashram, der im Jahre 1918 von Mahatma Gandhi gegründet wurde, sind bekannte Sehenswürdigkeiten.
Strände, soweit das Auge reicht. Die 100 km lange Küste Goas be-sitzt einige der herrlichsten Strände der Welt: Kilometerlange weiße Sandstrände, von morgens bis abends in goldenem Sonnenschein gebadet und nachts vom silbrigen Mondlicht überflutet, von schaum- gekrönten Wellen aus dem Arabischen Meer umspült. Das sind die Strände von Goa, deren traumhafte Schönheit alljährlich Tausende von Urlaubern und Naturfreunden in ihren Bann zieht. Die "Königin" der Strände Goas ist Calangute, ein 7 km langer, landeinwärts gewölbter Strand, populär bei den Besuchern, die sich von der Schönheit der Szenerie verzaubern lassen wollen. Calangute, ein "rendezvous par excellence", liegt knapp 15 km nördlich von Panjim (Panaji) entfernt.
Calangutes nächster Konkurrent ist der Strand von Colva; meilenweiter Strand, von Palmen gesäumt, deren Wedel leicht in der angenehmen Westbrise schwanken, die vom weiten Ozean weht.
Die wilde, exotische Schönheit des Unberührten in Betul und Palolem ziehen viele Besucher an. Doch einerlei, ob wild oder kultiviert, die Strände von Goa sind weltbekannt für ihre unvergleichliche Schönheit.
Das schönste von Goas zahlreichen Forts, Fort Aguada, erbaut 1612, bietet eine zusätzliche Attraktion. Am Fuß des Forts hat sich ein exklusives Strandhotel von internationalem Standard etabliert.
Ausflüge in das Landesinnere müssen unbedingt das alte Goa - "Velha Goa" - miteinschließen: Malerische Paläste und Kirchen aus der Zeit der Portugiesen erwarten die Besucher. Ein hübscher Rückblick in diese nach indischen Maßstäben recht junge Vergangenheit.
Goa hat auch eine große Auswahl an Pflanzen, Vögeln und anderen Tierarten zu bieten. Ein Drittel der Gesamtfläche Goas ist bewaldet. Ob Steppe oder immergrüner Regenwald, in diesem Bundesstaat findet man die exotischsten Arten von Farnen, Gräsern, Palmen, Früchten, Textilfasern, Öl, Gummi, Holz und Medizin. Um der Ausbeutung der Regenwälder Einhalt zu gebieten, wurden verschiedene Gebiete zu Naturschutzparks erklärt, um auch seltene Pflanzen- und Tierarten zu schützen.
In einer natürlichen Vertiefung von 8 km² lockt der Bondla-Park Ausflügler an, die sich auf den grünen Rasenflächen ausruhen oder den Hirschpark, den Mini-Zoo oder den Botanischen Garten anschauen.
Der weitreichende Bhagwan Mahavir Nationalpark bietet Naturliebhabern die Möglichkeit, Vögel und andere Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, ebenso wie sie den Dudhsagar-Wasserfall aus nächster Nähe betrachten können.
Strände
Nördlich des Flughafens finden Sie die Strände Arambor, Mandrem, Morgim, Vagator, Aijuna, Baga, Calangute, Candolim, Sinquerim, Mirmar, Dona Paula, Marmugao und südlich des Flughafens Bogmalo, Cansaulim, Majorda, Colva, Margao, Benaulim, Varca, Cavelossim, Mobor, Palolem.Vom Flughafen Dabolim benötigt man etwa 1 Autostunde zu den nördlichsten oder südlichsten Stränden.
Ausführlichere Informationen über Goa erhalten Sie hier
Madhya Pradesh heißt wörtlich "Das mittlere Land". Geographisch gesehen gehört Madhya Pradesh zu den interessantesten Gebieten in Indien.
Bhopal
Bhopal ist die Hauptstadt von Madhya Pradesh und wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts an derselben Stelle einer schon im 11. Jahrhundert existierenden Stadt erbaut. Sie liegt an einem 6 qkm großen See und ist deshalb auch für ihre landschaftliche Schönheit bekannt.Bhopal zeugt von einer ruhmreichen Vergangenheit, die sich in der schönen Tempelstadt und in diversen Heiligtümern, altertümlichen Schutzwällen und Festungen sowie in dem eindrucksvollen Architekturstil manifestiert.
Gwalior
Gwalior liegt 118 km südlich von Agra im Norden Madhya Pradeshs. Über der Stadt thront eine der mächtigsten Bergfestungen der Welt. Schon die gewaltigen Steinblöcke, aus denen der Palast Raja Mansing im 15. Jahrhhundert errichtet wurde, verraten Kraft und Adel der kriegerischen Burgherren, der Rajputen. Um in das Fort zu gelangen, muß man durch sechs befestigte Tore hindurchgehen. Am Eingang des Forts steht der Man Mandir-Palast. Von den sechs Palästen im Fort ist der Kirti Mandir der schönste. Gute Zug-, Flug- und Straßenverbindungen nach Gwalior von Delhi, Agra, Mumbai Indore und Bhopal.Jhansi
Dieser Ort kann als Ausgangspunkt für den Besuch von Orchha (19 km) oder als Busstation auf dem Weg von und nach Khajuraho dienen.Orchha
19 km von Jhansi entfernt ist Orchha eine mittelalterliche Stadt, in der die Zeit im 16./17. Jahrhundert stehengebheben zu sein scheint. Die Paläste und Tempel sind größtenteils sehr gut erhalten. Die einst blühende Hauptstadt der Bundela-Rajputen kam später unter die Herrschaft der Moghulen. Die mittelalterliche Stadt, besitzt Paläste und Tempel aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Rundfahrt Jhansi- Orchha-Khajuraho ist sehr beliebt bei Touristen.Khajuraho
In der Zeit von 950 bis 1050 n. Chr. erlebte dieses Städtchen eine erstaunliche Blüte der Architektur. Hauptsitz der Chandellas, ein kriegerischer Rajputen-Stamm, kämpfte und triumphierte dort, ließ Tempel für seine Götter als Zeichen eines kraftvollen Stammes erbauen. Heute sind hier nur noch 22 von 85 Tempeln gut erhalten. Die Reliefs bilden Oreifen, Nymphen, Dämonen und Revolten ab, Götter in kosmischen Evolutionen, Menschen, Furcht, Zweifel, Eifersucht, Liebe und vollendete Leidenschaft. Zusammen stellen sie das Feinste und Beste aus der Kunst der mittelalterlichen Epoche Indiens dar.Mandu
Diese einst königliche Stadt, 90 km südwestlich von Indore, spiegelt noch heute ihren damaligen Reichtum in verschiedenen historischen GebAuden wieder. Ihre einzigartigen Paläste und historischen Ruinen sind umgeben von Wasserreservoirs und wecken Erinnerungen an Baz Bahadurs Liebe zu seiner Königin Rani Rupmati. Die Festungsanlage Mandu, die heute in Ruinen liegt, ist von einem 40 km langen Schutzwehr mit zwölf Toren umgeben.Indore
Indore, etwa 184 km westlich von Bhopal, ist eine der bedeutendsten Städte in Madhya Pradesh. Indore mit seinen zahlreichen Industriebetrieben erweckt den Eindruck einer dynamischen und sich rasch entwickelnden Stadt. Sie ist nach dem Lal Bagh Palast, Kanch Mandir und Bada Ganpati benannt.Ujjain
Ujjain ist eine der ältesten und heiligsten Städte Indiens, am Fluß Shipa gelegen. Im Mahakaleshwar-Tempel und Mandhata-Tempel in Omkareshwar befinden sich zwei der insgesamt zwölf "Jyotir Lingas" (Shiva-Ikonen).Das Shivratri-Fest ist ein wichtiges Jahresereignis in Ujjain. Alle zwölf Jahre wird in Ujjain das berühmte indische Pilgerfest Kumbh Mela (zuletzt 2004) gefeiert. Mehr als zwei Millionen Pilger versammeln sich dann an den heiligen Orten, um ein rituelles Bad in den Flüssen zu nehmen.
Kanha Nationalpark
Das bekannte Tigerschutzgebiet in Zentralindien mit guten Chancen, einen Tiger zu sehen; Kanha liegt etwa auf einer Höhe zwischen 450 m und 900 m in den Maikal Hills. 1973 wurde Kanha als Tigerschutzgebiet ("Project Tiger") deklariert und ist nun eines der größten in Indien. Der Dschungel bietet geschützten Lebensraum für eine Vielfalt wilder Tiere wie Tiger, Leoparden, Bären und Goldschakale. Außerdem bevölkern mehr als 200 verschiedener Vogelarten diesen Naturschutzpark.Omkareshawar & Maheshwar
Beide Tempelstädte sind innerhalb weniger Stunden von Indore per Auto erreichbar. Omkareshwar, die heilige Insel, die das "Om", das heiigste aller Hindusymbole, geformtist, befindet sich dort, wo der Narmada und der Kaveri, zusammenfließen. Maheshwar, an dem Ufer des Narmada ist in den Epen Ramayana und Mahabharata erwähnt.Bandavgarh-Nationalpark
Der Bandhagarh-Nationalpark war ursprünglich das Jagdgebiet des Maharajas von Rewa. 195 1 wurde in Bandhavgarh der bisher letzte, in freier Natur vorkommende weiße Tiger gesehen. Auch heute können mit etwas Glück Tiger in freier Wildbahn beobachtet werden. Daneben können meist in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden Sambharhirsche, Muntjaks oder auch "Barking Deer" genannt, Wildschweine und Axishirsche beobachtet werden.
Vor mehr als 300 Jahren wurde im Dekkan-Hochland ein Krieger-König namens Shivaji geboren. Während seiner Herrschaft forderte er alle Moghulherrscher zum Kampf heraus. Er gewann alle Schlachten und eroberte ein Territorium, welches von dem Arabischen Meer über die zerklüfteten West-Ghats bis nach Zentralindien reichte.
Das Land, das Shivaji vereinigte, ist durch seine bedeutungsvolle Geschichte gezeichnet und nirgendwo sichtbarer als in Maharashtra selbst. Die Hügel dienten als natürliche Hochburgen, und die frühesten Einwohner dieses Landes erkannten die Sicherheit, die die Höhlen im Hügelinneren boten.
Die Überreste von etwa 2000 Jahren liegen heute noch unberührt und frei von Erosion. Buddhisten, Hindus und Jains haben hier in Stein ihre Spuren verewigt.
Mumbai (ehemals Bombay)
Ursprüglich aus sieben Inseln bestehend, gehörte einst dem Fischervolk. Heute ist sie eine aufstrebende Metropole, vom Meer umgeben. Mumbai ist eine pulsierende, vitale Stadt - immer bereit, neue Ideen und Lebensformen anzunehmen. Dennoch verbergen sich in verschwiegenen Winkeln überlieferte Traditionen, die von einer reichen Vergangenheit zeugen. Im Schatten des Steinwalls, der die Wellen an der Marina-Promenade bricht, stoßen Sie vielleicht auf einen alten betenden Maharashtrian. Heute können Sie an einer Kreuzung von einer Menschenmenge aufgehalten werden, die gerade ihrem Filmidol zujubelt, und morgen könnte es eine ,"Ganesh Puja"-Prozession sein, die den Verkehr aufhält.Maharashtra ist der modernste Staat Indiens mit seinen in den Himmel ragenden Wolkenkratzern in Mumbai (Bombay), seiner vitalen Industrie und seinem geschäftigen Handel.
Das "Gateway of India", ein imposanter Torbogen, der die Schiffe im Hafen überragt, heißt Sie in Mumbai (Bombay) willkommen. Ein paar Schritte davon entfernt, in einem faszinierenden Bau im indo-sarazenischen Stil, befindet sich das Prince of Wales Museum. In der Nähe des Museums thront der 85 m hohe majestätische Rajabai-Turm.
Ostindien
... atemberaubende Schönheit und zeitlose WeisheitWest Bengal ist der einzige Staat Indiens, der sich vom Himalaya bis zum Golf von Bengalen erstreckt. Die Hauptstadt Kolkata (Kalkutta) ist eine der größten Städte der Erde - übervölkert und hektisch, aber von einer einzigartigen und ergreifenden Schönheit. Die Bengalen gelten als die Dichter und Künstler Indiens.
Einen Kontrast erleben Sie, wenn Sie Richtung Norden durch grüne Reisfelder und Dörfer eines vergangenen Zeitalters fahren und dabei eine wohltuende Ruhe fühlen.
Steigen Sie in den Zug nach Darjeeling, und erleben Sie eine atemberaubende Aussicht auf den Himalaya: Trekker sind hier dem Himmel ganz nahe. Weiter im Norden befindet sich das orchideenübersäte Sikkim, ein fast vergessenes Land, dessen Blumen, das ganze Jahr über blühen. Dann wenden wir uns nach Süden und finden eine ganz andere Art der Verzauberung in Orissa mit sagenhaften Tempeln und endlosen Stränden.
Danach machen wir Rast in Bihar in Bodh Gaya, wo Buddha, unter einem Bodhi-Baum sitzend, Erleuchtung erlangte.
Die natürliche Schönheit des Ostens ist mit ihrer friedfertigen Ausstrahlung und Größe Balsam für die Seele.
Die Gruppe der Andamanen und Nikobaren liegt im Golf von Bengalen und besteht aus 298 Inseln mit einer Fläche von 8293 km², die sich über eine Strecke von 700 km ausbreiten.
Die Inseln der Andamanen und Nikobaren waren bekannt als "Black Waters", eine Bezeichnung dafür; weil diese Inselgruppen von den Briten zu Strafkolonien vor der Unabhängigkeit Indiens deklariert worden waren. Die schnellen Fortschritte, die diese Territorialgebiete seit der Unabhängikeitserklärung gemacht haben, hielten nicht nur die Erinnerung an seine trostlose Vergangenheit wach, sondern gaben den Inseln einen festen Platz auf der Touristenkarte der Welt. Weite Flächen blauen Wassers, kaleidoskopischfarbige Muster - gewebt von den Unterwasser-Korallen - sandige Strände und das Grün tropischer Regenwälder der Inseln müssen einfach jeden in ihren Bann ziehen. Für diejenigen Touristen, die ruhige Ferien in natürlicher Umgebung bevorzugen, sind diese Inseln der ideale Aufenthaltsort.
Die Andamanen und Nicobaren bleiben auch weiterhin für ausländische Besucher nur beschränkt zugänglich. Eine Sondergenehmigung für 30 Tage erhalten Touristen bei der Einreise in Port Blair auf den Andamanen. Neben den bisher zugänglichen Inseln - Port Blair (Municipal Area), Havelock Island, Long Island, Neil Island, Mayabunder, Diglipur, Rangat (auch Übernachtungen möglich) sowie Jolly Bouy, South Cinque, Red Skin, Mount Harriet und Madhuban (nur Tagesausflüge) - sind nun weitere geöffnet worden.
Itangar, die Hauptstadt von Arunachal Pradesh, liegt im Vorgebirge des Himalaya. Mit Tibet im Norden, dem Brahmaputra-Tal im Süden, Bhutan im Westen und Myanmar im Osten, verfügt diese Provinz über eine herrliche Landschaft. Die Natur hat diese schwer zugänglichen Gebiete mit einer Schönheit bedacht, die man anderswo in Indien so nicht findet. Arunachal ist ein bezauberndes Land wilder, unverdorbener Natur. Die Wälder bieten seltenen Vögel, Elefanten, Schneeleoparden, Pandas und Moschusochsen Schutz.
Alle Ausländer, die diese Provinz besuchen möchten, brauchen eine Genehmigung (Inner Line Permit), die schriftlich beantragt werden kann bei:
Secretary
Ministry of Home Affairs
Govt. of India
South Block
New Delhi-1 10 001
Traditionell für seinen Tee, seine Öle und die grünen Wälder bekannt, präsentiert sich Assam als ein Land von atemberaubender natürlicher Schönheit mit einem reichhaltigen Tierbestand. Verborgen am Fuße des östlichen Himalaya und hauptsächlich zwischen den Flußtälern des Barak und Brahmaputra gelegen, ist Assam ein beliebtes Reiseziel.
Der Brahmaputra, mit seiner Ehrfurcht gebietenden Gegenwart, hat das Land und seine Bewohner geprägt und eine Stadt entstehen lassen, die einst "Licht des Ostens" genannt wurde und heute Guwahati heißt.
Guwahati, dessen Name aus den Worten guwu (Betelnuss) und hati (kleiner Markt) zusammengesetzt ist, ist die Hauptstadt der Provinz Assam und heute einer der wichtigsten Zugänge zum Osten Indiens. Von hier aus können auch die berühmten Wildreservate Manas und Kaziranga, sowie die Orte Shillong, Imphal, Dimapur, Kohima und Agartala erreicht werden.
Wild Parks
Kaziranga National Park
Indische Nashörner, Wasserbüffel, Tiger, Leoparden, Elefanten, Rotwild, großer Vogelbestand. Reiten auf Elefanten wird im Park angeboten.Manas Wildlife Sanctuary
An der Grenze zu Bhutan. Regenwald, Grasland und Flusslandschaften. Rhinozeros, Wasserbüffel, Tiger, Elefanten, Goldener Langur, Wasservögel; Fischen ist erlaubt.
Bihar (Vihara) ist ein Land voller Klöster. Heilige Stätten der Hindus, Buddhisten, Jains, Sikhs und Moslems finden sich in Hülle und Fülle in diesem Staat, in dem die ersten großen Reiche Indiens entstanden und untergingen.
In Bihar wurde die erste buddhistische Universität gegründet. Ebenso verfügt es aber auch über moderne Stahlwerke, da hier 45 % der Mineralien Indiens lagern. Das Land an den Ufern des Ganges ist sehr fruchtbar Kurz vor der Mündung ist der Strom sehr breit und tief.
Patna
Eine Stadt, die ihren Namen im Laufe der Geschichte häufig änderte, ist nicht nur Landeshauptstadt, sondern auch eine der ältesten Städte der Welt und liegt dort, wo sich die Flüsse Sone, Punpun und Ganges vereinigen. Patna ist ein bequemer Ausganspunkt für den Besuch buddhistischer und jainistischer Heiligtümer. Von hier aus können Sie auch nach Kathmandu im Nachbarstaat Nepal fliegen.Vaishali
55 km entfernt von Patua - ist der Ort, an dem Lord Buddha seine letzte Rede hielt und Kaiser Ashoka in Gedenken an dieses Ereiguis eine Löwensäule errichten ließ. Im Jahre 383 v. Chr. trat hier das Zweite Buddhistische Konzil zusammen; zwei Gedenkstätten wurden aus diesem Anlass erbaut. Diese werden auch von den Jains als heilig betrachtet.Auf der anderen Seite des Ganges liegt Sonepur (22 km), das wegen seines jährlich stattfindenden Viehmarktes (24.11. bis 20.12.97) berühmt ist.
Baidyanath Dham (Deoghar)
Baidyanath Dham liegt in den Santhal Parganas von Bihar und ist ein sehr wichtiges Pilgerzentrum. Es ist berühmt für seine Hindutempel von Shiva-Baidyanath und dieser Ort ist ein beliebtes Ferienzentrum.Gaya
Friede den Toten. Dieses großartige Pilgerzentrum der Hindus, liegt 92 km südwestlich von Patna. Lord Vishnu hatte Gaya, einem himmlischen Wesen, die Gabe verliehen, Sündern die Absolution zu erteilen und sie so in den Himmel zu schicken. Am Fuße des Hügels steht Akshyabat, der unsterbliche Banyan-Baum, wo die Rituale für die Toten stattfinden. Dies war der Ort, wo Gautama sechs Jahre lang Buße tat, bevor er mit der Meditation begann, die zu seiner Erleuchtung führte. Ungefähr 50 km von Gaya befinden sich die Barabar-Höhlen, die als die frühesten in Fels gemeißelten buddhistischen Schreine in Indien gelten.Bodhgaya - In den Fußstapfen Buddhas - Buddhistisches Königreich
Etwa 15 km von Gaya entfernt steht ein Baum, unter dem vor mehr als 2.500 Jahren Gautama, Prinz von Kapilavastu, erleuchtet und fortan Buddha, "der Erleuchtete", genannt wurde. Bodhgaya ist der bedeutendste Wallfahrtsort für Buddhisten in aller Welt. Der Mahabodhi-Tempel in Bodhgaya ist zugleich das größte und bedeutendste Heiligtum zu Ehren Lord Buddhas. Hier befindet sich ferner ein tibetisches Kloster, das wegen seinem riesigen Dharma Chakra, dem Rad des Gesetzes, berühmt ist.Nalanda - alte Stätte der Lehre
Die Ruinen einer der ersten Universitäten der Welt befinden sich 90 km südlich von Patna. Lord Buddha und später auch Lord Mahavira, Begründer des Jainismus, besuchten Nalanda. Der chinesische Historiker Hiuen Tsang verweilte zwölf Jahre hier, zunächst als Schüler und später als Lehrer. Die sorgsam freigelegten Überreste weisen Stupas, einen gewaltigen Treppenaufgang, dekorative Wandbilder, Hörsäle, Schlafräume und Bildnisse Buddhas auf.Rajgir - Pilgerzentrum für verschiedene Glaubensrichtungen
15 km südlich von Nalanda liegt Rajgir, eingebettet in ein schönes Tal. Eine Hängebrücke verbindet Rajgir mit einem von den Japanern erbauten Stupa auf einem Hügel. Rajgir ist ein wichtiges religiöses Zentrum für Hindus und Jains. Weitere wichtige touristische Stätten befinden sich zum Beispiel in Ranchi, einem Erholungsort in den Bergen, und in Harzaribagh, einem berühmten Tierschutzgebiet.
Dassam Falls
Ca. 40 km von von Ranchi auf der Tata Road kommt ein Dorf namens Taimara in der Nähe des Kanchi Fluss. Aus einer Höhe von ca. 44 Metern fällt der Kanchi Fluss in einem Wasserfall namens Dassam Wasserfall, auch bekannt als Dassam Ghagh. Die Touristen werden gewarnt nicht in den Fällen zu baden, oder zumindest besonders auf die Stömungen zu achten.Hundru Falls
Ranchi ist der Natur größzügige Spende an Mutter Indien, welche besonders geschückt ist mit Wasserfällen und Strömen. Der Hundrufall ist 28 km von Ranchi Stadt entfernt. Der Swarnarekha Fluss fällt aus einer Höhe von 898 Metern, genannt Hundrufall. Während regnerischer Zeiten ist der Fall beachtlich, im Summer wird er zu einem aufregenden Picknickplatz.Jonha Falls
Jonha liegt 40 km von Ranchi. Die Straße nach Jonha ist eng, aber nicht so hart und rauh. Es gibt eineine Touristenherberge mit Gautam Budha´s Tempel. Der Wasserfall wurde nach ihm benannt als Gautam oder Gautamdhara und nicht weit von der Straße. Die Touristen können Gautamdhara auch per zug erreichen.Hirni Falls
70 km von Ranchi auf dem Weg nach Chakradharpur liegen die Hirni Wasserfälle. Die Touristen werden überwältigt von ihren Emotionen und werden von ihrer Fantasie beflügelt.Ranchi Hill
Ranchi liegt 6, 5 Meter über dem Meeresspiegel, ein beliebtes Gesundheits und Ferien Resort und Ort heiliger Pilgerfahrten. Der Shiva Tempel auf der Spitze des Berges.Gonda Hill & Rock Garden
4 km von G.P.O., Ranchi auf Kanke Straße, genau vor dem CMPDIL Hq, liegt der Gonda Berg mit einem Wasserreservoir auf der Spitze. Am Fusse des Berges ist ein großer See bekannt als Kanke Dam.Tagore Hill
3 km von Ranchi G.P.O. ist der Tagore Berg auf 92 Metern Höhe. Der Name wird mit einer Familie namens Tagore in Verbindung gebracht. Von einer Vielzahl Bücher wird angenommen, dass Rabindra Nath Tagore diese auf dem Berg geschrieben hat. Am Fusse befindet sich die Ramakrishna Mission Ashram und ihr Büro.Jagannathpur Temple & Hill
10 km von Ranchi G.P.O. gibt es einen anderen Besichtigungsort wo die Menschen sich freuen und anbeten können. Der alte Tempel von Jagannath, erbaut 1691 im architektonischen Stil des Puri Temple, steht wie ein Fort auf der Spitze des Berges.Angrabadi
Angrabadi ist eigentlich ein Tempelkomplex mit den Tempeln von Ganpati, Ram-Sita, Hanuman und Shiva. Shankracharya Swami Swarupanand Saraswati gefangengenommen von der ruhigen, gemütlichen und überirdischen Schönheit von Angrabadi, wurde wiedergetauft als Amreshwar Dham.Sun Temple
Ca. 39 km von Ranchi auf der Tata Road nahe Bundu befindet sich neben sattem Grün der elegante Sonnentempel, in Form eines riesigen Streitwagens, reich dekoriert mit 18 Rädern und sieben lebensgroßen Pferden, bereit zum Start. Gebaut von Sanskrit Vihar angeleitet durch Shri Ram Maroo, dem Generaldireltor des Ranchi Express, verdient der Tempel den Namen "Gedicht in Stein". Ein wunderschönes Haus des Dharma, erbaut für Pilger.
Imphal, im Zentrum des Manipur-Tales gelegen, ist eine der ältesten Städte des indischen Subkontinents; den Legenden nach existierte sie schon ca. 309 v. Chr. Manipur kann als "Kleines Paradies auf Erden" bezeichnet werden. Die exotische Landschaft, die mystische Atmosphäre und das Klima sind ein Meisterwerk der Natur, das einmal Lord Irwin inspirierte, es als "Schweiz von Indien" zu bezeichnen.
In Shillong, der Hauptstadt von Meghalaya, leben die Khasi. Die atemberaubende Aussicht, die Wasserfälle, Bäche und Pinienwälder haben dazu beigetragen, daß dieser Staat allgemein als "Schottland des Ostens" beschrieben wird. In Shillong finden Sie außerdem einen der besten Golfplätze Indiens.
Die Landschaft, die Menschen und das Klima machen diese Region das ganze Jahr hindurch zu einem idealen Feriengebiet.
Durchzogen von Gebirgskämmen und Tälern ist Mizoram die Heimat der Bergbewohner. Es verfügt über eine große natürliche Schönheit mit einer endlosen Vielfalt an Landschaften. Die Pflanzenwelt ist außerordentlich reich, ein richtiges Paradies für Botaniker. Mehr als tausend Medizinpflanzen wachsen hier.
Mizoram hat ein europäisches Klima; im Sommer ca. 30°C im Winter ca. 11°C und ist ganzjährig bereisbar.
Die Hauptstadt Mizorams ist Aizawl.
Nagaland ist ein Land mit exotischem Charme, vielfältig in seiner Landschaft und Kultur. Es verfügt über ein wahres Kaleidoskop an verschiedenen Stammeskulturen mit über 16 Bergstämmen, die dieses Gebiet bewohnen. Bekannt ist Nagaland auch für seine bezaubernden Berge, wilden Ströme und sein erfrischendes Klima. Der Besucher findet eine herrliche Pflanzenwelt und seltene Tiere. Die Flüsse bieten gute Möglichkeiten zum Fischen.
Kohima, die Hauptstadt von Nagaland, liegt auf ca. 1500 m Höhe.
Eingetaucht in Geschichte, vergöttert in Legenden, feiert Orissa das Leben und die Zeit durch seine aufwendig gearbeiteten Bilder, die die Wände der Tempel zieren. Außerhalb der modernen Städte liegen Lehmdörfer, umgeben von saftiggrünen Reisfeldern, von Hyazinthen bedeckte Teiche und Plantagen mit Palmen und Cashewnußbäumen. In diesen zeitlosen Dörfern blüht die Kunst Orissas - dazu zählen Pappmachemasken, Applikationsstickereien, Patta-Malereien und - für Souveniijäger - Kunsthandwerk aus Bambus und Muscheln. Vor einer Kulisse aus Stränden und üppiger Vegetation befindet sich die schnellwachsende Industrie Orissas. Auch wenn man von den staatlichen Schnellstraßen Fabriktürme erblickt, so sind es doch die flüchtigen Blicke auf die in Hainen gelegenen Tempel und nahegelegene Teiche mit Seerosen, die zu bleibenden Erinnerungen werden.
Orissa wurde als Teil des altertümlichen Königreiches Kalinga geformt. Im 4. und 5. Jahrhundert v. Chr. entstanden blühende Hafenstädte. Es heißt, die Kalingas hätten die indische Zivilisation von Ceylon, Java, Sumatra, Borneo und Bali gebracht.
Bhubaneshwar
Bhubaneshwar ist die Hauptstadt Orissas und die Tempelstadt Indiens.Siebentausend Tempel umgaben früher den heiligen Bindusagar Lake in Old Bhubaneshwar; etwa fünthundert von ihnen existieren immer noch. Der große Lingaraja-Tempel, der Lord Shiva geweiht ist, ist der größte unter ihnen. Hier findet im Februar/März das bedeutendste Shivratri-Fest in der Neumondnacht statt.
An der Küste südlich von Bhubeshwar liegt Puri, eine der vier heiligsten Hindu-Städte in Indien. Puri bietet aber auch eine herrliche Strandregion. Erholen Sie sich in der erfrischenden See, nachdem Sie den Jagannath-Tempel aus dem zwölften Jahrhundert, das Heim Lord Jagannaths, des Herm der Welt, des "formlosen Gottes", bestaunt haben. Viele Reisende versuchen, im Juli in Puri zu sein, wenn hier eines der größten indischen Feste begangen wird - das eindrucksvolle Rath Yatra oder Car-Fest, bei dem sich Pilgergruppen versammeln, um den Standbildern der Götter in ihren massiven hölzernen Wagen zu huldigen. Inmitten der Sanddünen, die sich an den blauen Wassern der Bay erstrecken, erhebt sich der Sun Temple von Konarak, der in der Blütezeit der großen Kalinga-Tempel-Architektur erbaut wurde. Er wurde als ein Wagen mit Rädern und Pferden für den Sonnengott erbaut. Diese Skulptur gehört zu den hervorragendsten in Indien.
Das letzte Shangrila - Sikkim im östlichen Himalaya ist eine Region der sanften Hügel und Täler, Pinienwälder, türkisfarbener Seen und Ströme. Das Land des mächtigen Kanchenjunga. Ein Ferienland, das seinesgleichen sucht. Dieser juwelenartige Bergstaat von unvergleichlicher Schönheit auf einem Gebiet von 7299 qkm, liegt im Herzen des Himalaya. Die Bergstation bietet exzellente Ferien- und Freizeitaktivitäten. Sikkim ist ein Wunderland mit Farnen und Blumen, Vögeln und Schmetterlingen, Orchideen und Bambus, Kirschbäumen, Eichen und Pinienwäldern zwischen leise plätschernden Flüssen, terrassenförmigen Reisfeldern und leuchtenden Rhododendron. Im Inneren dieses Landes befinden sich Sikkims berühmteste Klöster, deren weiße Gebetsfahnen im tiefblauen Himmel flattern.
Gangtok
Die Hauptstadt Gangtok ist eine geschäftige Stadt mit vielseitigen Aktivitäten. Ihre architektonische Schönheit zeigt sich in pagodenähnlichen Holzhäusern mit türkis angemalten Dächern. Gangtok ist ein idealer Ausgangspunkt für Treks in den mysteriösen Nordosten der Region zum heiligen Yaksum, Pemayangtse und zu den Bergen in der Nähe von Bakkhim und Dzongri.Ausführlichere Informationen zu Sikkim erhalten Sie hier
Tripura ist ein kleines Land im Nordosten, faszinierend durch seine Unberührtheit und seine pittoreske Landschaft. Üppiges Grün, murmelnde Bäche, Berge, Regenwälder und Seen bieten dem Auge unvergeßliche Eindrücke. Neben dieser natürlichen Schönheit der Landschaft verfügt Tripura über eine reiche Tier- und Pflanzenwelt.
Agartala, die Hauptstadt Tripuras, ist nur eine halbe Flugstunde von Kolkata (Kalkutta) entfernt.
Kolkata (Kalkutta) - die Hauptstadt Westbengalens - ist die zweitgrößte Stadt Indiens.
Kolkata wurde im siebzehnten Jahrhundert als britischer Handelsposten gegründet, wuchs schnell und entwickelte ein eigenes Lebensgefühl. Die einstige Pracht spiegelt sich immer noch in den Gebäuden von Chowringhee und Clive Street, auch als Jawaharlal Nehru Road und Netaji Road bekannt, wider. Kolkata ist eine Stadt, die jeden verändert: faszinierend, wimmelnd von Menschen, Leben und Kulturen. Das erste Zusammentreffen kann wie ein Schock auf Sie wirken; die Rikschas, Autos, glänzenden Lastwagen, Oberleitungsbusse, die Rufe der Straßenverkäufer, Arbeiter bei harter Arbeit, die Geräusche und Farben des großen New Market, die Geschäftigkeit der Menge... doch bald wird sich der verwirrende Eindruck klären.
Zentral-Kolkata liegt umgeben vom Grün des Maidan, drei Kilometer Parkland, wo allmorgendliche Yoga-Übungen den Stadtbewohnem Erholung von den Anstrengungen des Stadtlebens bringen. Erholung anderer Art bietet das Indien-Museum, eines der besten in Asien. Weitere Attraktionen sind das große marmorne Victoria Memorial, das Octherlony Monument und das Hauptquartier der Rama Krishna Mission. Im Norden der Stadt liegt Belur Math, und auf der anderen Seite des Flusses die Botanischen Gärten (mit einem 200 Jahre alten Banyan Baum, der als der größte der Welt gilt), und der Kali-Tempel von Dakshineshwar und Jain-Tempel.
Darjeeling
Der Ort Darjeeling liegt zwischen 2100 und 2300 m hoch auf einem Bergrücken vor der Grenze zu Sikkim. Er ist durch den in der Umgebung angebauten Darjeeling-Tee und für phantastische Ausblicke auf die Himalaya-Berge, so den Kanchenjunga mit 8.574 m, und den Tiger Hill, bekannt.Wenn Sie nicht fliegen möchten, nehmen Sie den Zug von Kolkata (Kalkutta) nach Darjeeling. Das letzte Stück der Reise von New Jalpaigun erfolgt mit einer Miniaturbahn, die sich durch tiefen Dschungel, Teegärten und Pinienwälder windet. Diese Fahrt ist eine der schönsten Bahnreisen der Welt.
Erleben Sie den Sonnenaufgang über den Bergen; er ist einer der fantastischsten auf dieser Erde. Aber auch der Tee, dem diese Stadt den Namen gibt, zählt zu den besten der Welt. Ihn zu probieren lohnt sich in jedem Falle.
Wandern Sie, gestärkt von der frischen Bergluft, schmalen Pfaden entlang, bestaunen Sie die majestätische Kette schneebedeckter Gipfel, die in all ihrer Pracht zu sehen sind, wenn sich der Nebelschleier gelichtet hat. Schauen Sie den im Wind flatternden Gebetsfahnen der Buddhisten zu. Es besteht die Möglichkeit, ein BuddhistenMoster zu besuchen, wie z.B. in Ghoom, wo das Standbild des Maitreyee Buddha als Heiligtum verwahrt wird.
Südindien
... erleben Sie das "alte Indien"Völlig anders ist der Süden. Eine idyllische Region mit ruhigen Palmenhainen, sagenhaften Tempeln und traumhaften Stränden.
Die frommen Drawidianer pflegen hier ihre uralte Religion in zahllosen Tempeln, die reich mit Skulpturen von Göttern und Tieren geschmückt sind.
Tamil Nadu, das Zentrum der hinduistischen Tradition, bietet die entspannteste Atmosphäre unter allen größeren Staaten Indiens. Von hier aus können Sie auf eine der Andamanen-Inseln fliegen, ein paradiesischer Archipel mit vielen Wassersportmöglichkeiten. Reisen Sie ins Landesinnere und besuchen sie das einzigartige Hyderabad, einst Sitz der sagenhaften Nizam, oder in die "Parfümstadt" Mysore, die vom Geruch von Sandelholz und Jasmin durchdrungen ist.
Im Westen befindet sich Kerala, dessen exotische Malabarküste einige der schönsten Sandstrände aufweist.
Das ist das friedvolle alte Indien. Fast unberührt von den Mogulen des Norden ist es das legendäre tropische Land geblieben, welche das mittelalterliche Europa in seinen Bann zog.
Um Chennai (Madras) herum ist der ganze exotische Süden Indiens ausgebreitet. Andhra Pradesh, Karnataka, Kerala, Tamil Nadu und Pondicherry - jeder Staat ist ein Erlebnis für sich; doch sind sie alle eng miteinander verbunden durch die Fäden einer prächtigen Vergangenheit. Zweitausend Jahre alte Tempel, die Klänge uralter Instrumente, die die Menschen zum Gebet, zur Arbeit oder zum Spiel bitten, der Anblick wilder Elefanten oder Menschen in religiöser Ekstase - der Süden rühmt sich einer ganz eigenen Lebensart. Von der Sonne verwöhnt und mit einmaligen Übergängen zwischen sanften Bergen unter warmem Himmel, goldenem Sand, umspült von zwei Meeren und durchzogen von heiligen Flüssen, in denen sich die Gläubigen von ihren Sünden reinigen. Doch die modernen Badestrände und das Raumfahrtzentrum in Thumba ver-weisen ebenfalls auf eine bewußte Gegenwart und Zukunft. Hier im Süden falten die Menschen ihre Hände zu ,,Namaskaram" und heißen Sie jederzeit "Willkommen".
Andhra Pradesh ist ein vielfältiges Land. Hügellandschaften und Dschungel, grüne Reisfelder und ungestörte, einsame Strände, Baumwollplantagen und traumhafte Seen.
Andhra Pradesh ist das Land der Banjara-Frauen, auch das Land bedeutender Monumente und Erbe einer reichen Kultur, Kunst und Literatur. Es ist eine Mischung des Alten und des Neuen, eine Mischung verschiedener Religionen, die hier alle noch praktiziert werden. Eine Synthese von Tempeln, Gopurams und Moscheen, Minaretten und buddhistischen Stupas - sie alle stehen hier Seite an Seite mit katholischen Kirchen.
Andhra Pradesh ist einer der ältesten Teile der indischen Halbinsel. Nicht nur eine Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart hat hier stattgefunden, sondern auch eine Verschmelzung zweier Religionen: Hinduismus und Islam existieren hier nebeneinander inmitten der Hügel und Täler. Die Andhras sind hervorragende Kunsthandwerker: Bekannt sind die Seidensaris, die bemalten Keramiken und Flechtarbeiten aller Art sowie der Bidri-Schmuck aus Edelmetallen mit Bleieinlage. Kuchipudi ist der klassische Andhra-Tanz. Alte Purana-Legenden werden hier auf bezaubernde Weise dargeboten.
Nicht nur Buddhismus und Hinduismus, auch der Jainismus hatte in Andhra Pradesh eine Blütezeit, wobei der Jaina-Kult auf die mittleren und südwestlichen Teile des Staates, wie zum Beispiel Tumbala bei Adoni (Bezirk Cuddappah), beschränkt war. Die Tempel von Andhra Pradesh sind größtenteils im Vimana-Stil gebaut, also Pyramidenbauten, ähnlich denen in Tamil Nadu. Es gibt gemeißelte Felsentempel in Vijayawada, Mogalrajapuram, Undavalli und Penamaka (alle im Krishna-Delta, in der Gegend um Vijayawada). Kunst und Architektur von Andhra Pradesh lassen sich in drei Zeitabschnitte einteilen: die frühgeschichtliche, die mittelalterliche und die neuzeitliche Periode, zu der die islamische Architektur viele markante Bauten beigesteuert hat.
Hyderabad
Die Hauptstadt von Andhra Pradesh, vom Prunk und Glanz ihrer 400-jährigen Moslemherrschafi geprägt, ist heute eine moderne Stadt und als Zwillingsstadt Hyderabad-Secunderabad die siebtgrößte Indiens. Das Char Minar, ein stattliches rechteckiges Gebäude mit vier Minaretten, ist ein Prunkstück der Baukunst des 16. Jahrhunderts. Es ist vier Stockwerke hoch, im obersten befindet sich eine Moschee. In und um Hyderabad stehen mehrere Paläste: Der Falaknuma-Palast in den Banjara Hills, sowie der Hauptpalast des Königs im Herzen von Hyderabad' der heute verlassen ist. Hyderabad war schon immer offen für Menschen aus allen Teilen Indiens. Wegen des milden, kühlen Klimas verbrachten viele Wissenschaftler und Künstler hier regelmäßig ihre Winter.Amaravati
Amaravati, deren Stupa vor etwa 2000 Jahren erbaut wurde, liegt 26 km von Guntur entfernt und zählt zu einer der bedeutendsten buddhistischen Stätten Indiens.Vijayawada
96 km von Amaravati an den Ufern des Flusses Krishna gelegen. Hier erstrecken sich Felsentempel und Kultgebäude aus dem 6. bis 13. Jahrhundert.Warangal
175 km von Hyderabad entfernt und bekannt für seine Tausendsäulen-Tempel und seine Lage am Berghang von Hanamkonda. Aus Stein gemeißelte Elefanten befinden sich an jeder Seite des Schreins und ein Nandi-Bulle, 1,80 m hoch, thront davor. Die Sanskrit-Inschrift in Telugu stammt aus der Zeit der Errichtung des Tempels im Jahre 1163.Vishakhapatnam/Vizag
Eine wichtige Industrie- und Hafenstadt, dessen Hafen erst vor fünfzig Jahren erbaut wurde; etwa 638 Kilometer von Hyderabad entfernt an der Ostküste gelegen.Waltair
In dieser netten Kleinstadt gibt es einen zwei Kilometer langen Sandstrand entlang der Beach Road, Lawson's Bay. Auch der drei Kilometer nördlich von Waltair gelegene Strand von Bheemunipatnamder lädt zum Schwimmen und Verweilen ein.Srisailam
217 km südlich von Hyderabad gelegen. Srisailams Mallikarajunaswamy-Tempel soll einer der zwölf heiligen "Jyotir-Lingams" in Indien sein.Tirupati
Einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte, zu dem aus allen Himmelsrichtungen Pilger zum Schrein des Shri Venkateswara strömen. Einer der faszinierendsten Aspekte dieser Tempelstadt ist das "Haaropfer" der Pilger, welches die Stadt zu einer der größten Quellen für Naturhaar zur Verarbeitung von Perücken hat werden lassen.Simhachalam
Etwa 20 km nördlich von Vizag, nahe Varanasi und Tirupati, befindet sich dieses Pilgerzentrum.Lepakshi-Tempel
104 km von Bangalore an der Grenze zu Karnataka gelegen und vor allem für seine hängenden Säulen bekannt.Puttaparthi
Hier lebt Bhagwan Sri Sathya Sai Baba in seinem Ashram, in dessen Gebäuden sich auch Hunderte von Pilgern auffialten. Im Süden Andhra Pradeshs, im Distrikt Anantpur gelegen, ist der beliebte Ashram von Bangalore aus in knapp fünf Stunden mit dem Bus zu erreichen. Von Chennai (Madras) gibt es einen Direktbus nach Puttaparthi.
In 200 bis 400 km Entfernung zur Küste von Kerala befindet sich die Inselgruppe der Lakkadiven (Lakshadweep). Die Gesamtfläche der 36 Atoll-Inseln beträgt dabei allerdings nur 32 qkm. Die Bevölkerung ähnelt der des Festlandes, man spricht Malayalam. Die Verwaltung des Territoriums hat ihren Sitz auf der Insel Kavaratti.
Der Charme der Lakkadiven liegt ohne Zweifel in ihrer Abgeschiedenheit. Dicht bepflanzt mit Kokuspalmen, umsäumt von cremefarbenem Sand, schwimmen diese Inseln in Gewässern, deren Farbe von aquamarin über türkis bis zu lapislazuli reicht. Jede dieser Inseln ist ein kleines Reich für sich, welches lange Zeit ohne Beeinflussung der Außenwelt existieren konnte. Die Lakkadiven erreicht man von Cochin aus mit dem Flugzeug. Von Agatti geht es dann mit dem Schiff weiter zur Insel Bangaram. Schon von weitem sieht man, wie sich die Wellen an den vorgelagerten Korallenriffen brechen. An den palmengesäumten Stränden der kleinen Insel können Sie sich wirklich wie Robinson fühlen und das türkisfarbene Meer genießen. Selbst während der Monsunzeit halten die Riffe die hohen Wellen ab, und es ist möglich, im Meer zu schwimmen. Bei einer Wassertemperatur von 23 bis 33 Grad Celsius läßt sich angenehm nach seltenen Fischen tauchen. Von den 36 Inseln sind nur 10 bewohnt, und nur Bangaram ist für Touristen geöffnet. Die Unterbringung erfolgt in Bungalows inmitten einer großen schattigen Anlage, dem Bangaram Island Resort.
Touristen brauchen eine Erlaubnis, um die Inseln besuchen zu können.
Karnataka grenzt an Goa und Maharashtra im Norden, Andhra Pradesh im Osten, Tamil Nadu und Kerala im Süden. Im Westen wird seine natürliche Grenze durch den Arabischen Ozean gebildet. Er wird von mehreren großen Flüssen durchzogen, an denen riesige Wasserreservoirs liegen.
Der Küstenstreifen und die Westghats erhalten ihre Hauptniederschlagsmengen durch den Sommermonsun, und das Tafelland von Dekkan gilt als eine der ältesten Landformationen der Erde.
Karnataka ist ein Land verlorener und wiedergewonnener Kultur. Hier lebten unter anderem die großen Dynastien der Kdambas, die Chalukyas und die Hoysala. Mit dem Ende des Vijayanagar-Reiches wurde es still um Karnataka; erst Hyder Ali und sein Sohn Sultan Tipu machten durch militärische Unternehmungen und eine kluge Verwaltung das Land wieder zu einer politisch bedeutenden Größe auf dem Subkontinent. 1799 schließlich marschierten die Briten ein, und unter ihrer Gebietskontrolle ging die Herrschaft wieder an eine hin-duistische Dynastie über.
Bangalore
Hauptstadt des Staates und eine für indische Verhältnisse sehr moderne und europäisch wirkende Stadt. Bangalore, dessen Stadtgebiet etwa 150 km² umfasst, gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten Indiens und ist ein wichtiges Zentrum von Industrie und Handel. Die sich gerade neu entwickelnden High-Tech-Industrien haben sich beispielsweise hier angesiedelt.Belur und Halebid
Hier finden sich einige der Höhepunkte der Hoysala-Architektur. Die Tempel besitzen nicht die gigantischen Maße der drawidischen Tempel, doch ist jede Nische, jede Ecke mit einzigartigen Kunstwerken verziert. Auf den Wandreliefs ziehen sich mehr als 2000 Elefanten mit Reitern entlang, von denen keiner dem anderen gleicht.Pferde, Löwen, Vögel, Krieger, mystische Wesen und Blumenmuster werden dargestellt, auch tanzende Götter und Szenen aus dem Ramayana, Mahabharata und der Bhagavata Purana sind zu bewundern. Am schönsten sind die himmlischen Jungfrauen, die einen unglaublichen Liebreiz und große Anmut ausstrahlen.
Ein weiteres berühmtes Kunstwerk ist die 17,5m hohe Kolossalstatue des Jaina-Heiligen Gomateswar in Sravana Belagola, die größte Monolithstatue der Welt.
Alle zwölf Jahre findet in Sravana Belagola eine Zeremonie statt, wobei der Priester die Statue mit Kokusnussmilch, Butterfett, Honig, Safran und anderen Kostbarkeiten übergießt. Das letzte Mal fand die "Mahamastakabhisheka" genannte Zeremonie 2005 statt.
Mysore
138 km entfernt von Bangalore, ist Mysore Karnatakas zweitgrößte Stadt. Mysore hat seinen jahrhundertealten Charme nicht eingebüßt. Die gelassene Atmosphäre der Stadt, der märchenhaft schöne Maharaja-Palast, die kleinen Pavillons und der lebhafte, bunte alte Markt werden Sie bestimmt faszinieren.Auf keinen Fall sollten Sie versäumen, den prachtvoll ausgestatteten riesigen Palastkomplex zu besichtigen, der jeden Sonntagabend im Licht von tausenden kleiner Lampen erstrahlt. In dem etwas älteren Jagmohan-Palast ist eine Kunstgalerie untergebracht, in der Malereien, Möbel, chinesisches Porzellan, Skulpturen, Musikinstrumente und vieles mehr ausgestellt werden. Etwas außerhalb, am Fuße der Chamundi-Berge, steht der blendendweiße Lalitha Mahal-Palast. Er wurde einst für die Gäste der Maharajas erbaut und ist heute ein Hotel, in dem Sie den Luxus vergangener Zeiten genießen können.
Kerala, der südwestlichste Bundesstaat Indiens, ist ein fruchtbarer Küstenstreifen am westlichen Steilabfall der Ghats. Kerala bietet hochgelegene, ausgedehnte Waldgebiete, einschließlich großer Naturschutzgebiete mit reichem Wildtierbestand, palmenbesäumte Kanäle im Küstenbereich, den Backwaters, und die beliebten Badestrände um die Hauptstadt Trivandrum. Die wehenden Palmen, die Vasco da Gama einst mit winkenden und willkommenheißenden Menschen verwechselte, wiegen sich wie eh und jeh im sanften Wind, der sein Lied von den Küsten Arabiens und Afrikas herüberträgt. Auch hier sind Mythos und Geschichte eng miteinander verbunden. Das "schwarze Gold" (Pfeffer) und Gewürze waren Keralas wichtigste Handelsgüter, die sogar Handelskriege mit anderen Nationen auslösten.
Gegen den Widerstand der lokalen Machthaber mußte Kerala zu verschiedenen Zeitpunkten mit der Vereinnahmung durch Portugiesen, Holländer, Franzosen und Briten fertigwerden. Diese Mächte hinterließen denn auch ihre heute noch sichtbaren Spuren in der Geschichte und Kultur Keralas, von der sie jedoch landestypisch miteinbezogen und eng mit den traditionellen Strukturen verwoben wurden.
Weitere Merkmale Keralas sind seine aktive politische Szene, die generell gutgebildeten Bürger und eine warmherzige Offenheit und Freundlichkeit Fremden gegenüber. Wer von hier zurückkehrt, weiß nicht nur die natürlichen Schönheiten Keralas zu schätzen, sondern trägt auch ein wenig Sonnenschein im Herzen.
Thiruvananthapuram
Die Hauptstadt Keralas ist Thiruvananthapuram (Trivandrum) , wo man auch den im 17. Jahrhundert erbauten Sri Padmanabha-Swamy-Tempel bewundern kann. Viele schöne Kolonialgebäude und alte, im typischen Stil Keralas erbaute Häuser verleihen Trivandrum ein besonderes Ambiente.Alleppey (Alappuzha)
Auch als "Venedig des Ostens" bezeichnet, ist eine wunderschöne Stadt und Ausgangspunkt vieler Bootsfahrten durch das riesige Kanalsystem, die Backwaters. Diese erstrecken sich von Kollam im Norden, über Alleppey, bis Kottayam im Süden. Zwischen diesen drei Städten bestehen auch regelmäßige Fährverbindungen. Die vorübergleitende Landschaft wechselt dabei von unberührten Wäldern zu Reisfeldern und Bananenplantagen, von Kokos-Hainen zu kleinen Dörfern. Wenn es Abend wird auf den Backwaters, zünden die Fischer zur Mückenabwehr auf ihren Einbäumen und kleinen Seglern die Öllampen und Räucherwerke an. So wandern Reihen von kleinen Lichtern langsam übers Wasser, und die Luft ist erfüllt vom Duft exotischer Gewürze. Romantik pur.Urlauber können neuerdings diese Stimmung hautnah miterleben, wenn sie ihre Reise auf einem alten Reiskahn fortsetzen. Diese Boote sind in landestypischer Bast- oder Bambusbauweise gefertigt, aber zu komfortablen Hausbooten umfünktioniert worden: Mit zwei Schlafräumen, zwei Badezimmern, Dusche und WC, Salon bzw. überdachtem Esszimmer im Freien.
Der südliche Ausgangspunkt für Fahrten durch die faszinierenden Backwaters ist das 71 km von Trivandrum entfernte Quillon (Kollam), eine typische kleine Hafen-und Marktstadt am Ufer des Ashtamudi-Sees. Jeden Morgen gegen 19 Uhr legt das öffentliche Fährboot nach Alleppey (Alappuzha) ab. Es verkehren auch einige bequemere Touristenboote.
Nach dem Monsun treten die Seen und Flüsse über die Ufer, Lilien- und Lotusgewächse stehen dann in voller Blüte und es ist eine Zeit der Festlichkeit. Das Erntefest Onam etwa fällt mit dem malayischen Neujahrstag Chingam zusammen. Am zweiten Samstag im August findet im Fluß Pamba bei Alleppey das alljährliche Schlangenbootrennen statt. Hieran nehmen etwa 30 Chundan, so werden die schlanken Boote genannt, teil.
Kottayam
Dieser Ort ist ein Ausgangspunkt für Motorbootfahrten durch die Flachlandkanäle Keralas über Mleppey nach Quillon; für Busfahrten zum Periyar Wildlife Sanctuary (Thekkady) oder Fahrten nach Madurai. Von Thekkady oder von Kottayam (152 km) und Cochin gut zu erreichen liegen auf 1800 m die Teeplantagen von Munnar entlang der mit üppiger Vegetation überzogenen Berghänge der Western Ghats. Mehr als 50 verschiedene Orchideenarten und zahlreiche medizinische Kräuter sind in den abgelegenen, bis jetzt von Besuchern noch unentdeckten Bergen zu finden.Das Periyar Wildlife Sanctuary liegt etwa 80 km von Kottayam entfernt am Ufer eines Stausees, des PeriyarFlusses. Elefanten, Büffel, Affen, Tiger und Leoparden gibt es hier zu sehen und außerdem können Bootstouren auf dem Fluß unternommen werden. Vielerorten stehen Beobachtungshütten zur Verfügung und als Unterkünfte gibt es Tourist Lodges. Eine andere Möglichkeit ist, in dem auf einer Insel im See gelegenen Lake Palace zu übernachten, das über die Kerala Tourism Development Corporation, Trivandrum, gebucht werden kann.
Cochin (Kochi)
Ernakulam - Dieses ist eine lebendige Hafenstadt mit alter Kultur und eine der größten Ansammlungen von Sehenswürdigkeiten in ganz Kerala. Das Christentum ist hier älter als in Europa, da es bereits 52 n. Chr. von dem Apostel Thomas hierhergebracht worden sein soll. Die Portugiesen landeten hier etwa um 1500, und selbst die jüdische Gemeinde ist in etwa genauso alt wie die christliche. Die Synagoge in "Jewtown" stammt aus dem Jahre 1567. Auch die arabischen und chinesischen Kaufleute hinterließen ihre Spuren, wie etwa die heute noch benutzten Fischernetze chinesischer Machart zeigen.Trichur (Thrissur)
Kulturelle Hauptstadt Keralas und besonders wegen ihrer Tempel und des alljährlich im April stattfindenden Pooram-Festes bekannt. Zu diesem Fest mit wunderschön herausgeputzten Elefanten und dem berühmten Panchavadyam, einem Orchester mit fünf Instrumenten, reisen Menschen aus der ganzen Welt an.Guruvayoor - 32 km westlich von Trichur gelegen, ist mit seinem Krishna-Tempel ein bedeutendes Pilgerzentrum, und in Cheruthuruthy, 32 km nördlich von Trichur, befindet sich die weltbekannte Kathakah-Schule Kerala-Kalamendalam.
Für Gesundheitsfreunde ist die Kottakkal Arya Vaidy Sala im Malappuram District ein Muss. Die hier praktizierte Medizin des Ayurveda richtet sich mit ihren überlieferten und altbewährten Heilmethoden auf Körper und Geist. Eine entspannende Massage, mit verschiedenen ätherischen und Kräuter-Ölen, ist nur zu empfehlen. Der nächstgelegene Flughafen ist in Calicut (Kozhikode).
Calicut (Kozhikode)
Vasco da Gama landete in Kappad in der Nähe Calicuts im Jahre 1498. Das CVN Kalarai-Center ist ein in Kerala bekanntes Zentrum für den Kampfsport Kalanipayattu. Im Norden von Calicut sind noch einige weitere Orte zu erwähnen: Mahe, das heute noch zum Unionsterritonum von Pondicherry gehört, und das nahegelegene Tellicherry (Thalasseri), wo die Briten 1683 ihre erste Handelsniederlassung an der Malabar-Küste einrichteten.Kannaur
Hier gibt es eine alte Festung, die von den Portugiesen vor fast 500 Jahren erbaut wurde. Der große Entdecker Marco Polo bezeichnete Kannaur als die große Empore des Gewürzhandels.Festivals
Über die Jahre wurden in Kerala eine Reihe von Festivals eingerichtet, die die Natürlichkeit der traditionellen Feiern mit den touristischen Ansprüchen angenehm verbinden. So findet alljährlich vom 09. bis 12. Januar das große Elefantenfesfival (Great Elephant March) statt, an dem mehr als einhundert geschmückte Elefanten teilnehmen, welche dann als Transportmittel für touristische Ausflüge dienen.
Auch eine Reihe kulinarischer Genüsse wird bei dieser Feier geboten. Zudem kann man sich bei allen Festlichkeiten an den Tänzen Keralas, die leidenschaftliche, tragische oder epische Geschichten aus dem Ramayana und Mahabharatha erzählen, erfreuen. Laben Sie ihre Sinne an dem glamourösen Kathakali, dem eleganten Bharathanatyam, dem gefühlvollen Mohiniyattam und zahllosen anderen Ausprägungen.Ausführlichere Informationen über Kerala erhalten Sie hier
Tamil Nadu, das Land der Tamilen, ist einer der faszinierendsten Staaten Indiens. Weit abgelegen im Süden, unbehelligt von den Invasionen fremder Eroberer; die in Indiens Norden einbrachen, konnte sich hier in 2000 Jahren eine eigene alte indische Kultur entfalten. Schöne Tempel zeugen von der architektonischen Vielfalt des dravidischen Klans sowie der Herrscher-Dynastien der Pallavas, Cholas und der Pandyas. Die alten Tempel mit den charakteristischen Gopurams, den Tortürmen, Pavillons und Kolonnaden sind Relikte eines kulturellen Erbes und lebendige Museen zugleich, in denen Skulpturen, Bronzebilder und Stakkaturen ebenso lebensnah betrachtet werden können wie die kunstvollen Holz- und Textilarbeiten. Tamil Nadu besitzt aber auch einige der schönsten Strände Indiens an der Coromandel-Küste, sowie auch kühle Bergstationen in seiner Gebirgskette und Wildtier- und Naturschutzparks.
Chennai (Madras)
Chennai (Madras) hat eine 2000-jährige Geschichte. Die Tempel-Viertel der Stadt zeugen noch davon, sowie auch Mylaporem, der Hafen an der Coromandel Küste, der schon früher ein Handelsknotenpunkt war. Chinesen, Phönizier, Griechen, Römer, später Portugiesen und Franzosen, Armenier und Araber verkehrten hier und tauschten Waren. St. Thomas, einer der Apostel, landete hier im Jahre 58 n. Chr. und starb hier 72 n. Chr. den Märtyrertod. Im 16. Jahrhundert errichteten die Portugiesen im heutigen Stadtteil Mylapore eine Siedlung. Bedeutung erlangte der Ort aber erst 1639 als die East India Company hier ihre erste Handelsniederlassung in Indien gründete. Fast dreieinhalb Jahrhunderte später hat Chennai (Madras) fast 4 Millionen Einwohner und erstreckt sich über 174 qkm. Chennai (Madras) ist damit nach Kolkata (Kalkutta), Mumbai (Bombay) und Delhi die viertgrößte Stadt Indiens und ein idealer Ausgangspunkt für eine Reise in den Süden des Subkontinents.Chidambaram
Dieser tausendjährige Shiva-Tempel befindet sich an der Ostküste des südlichen Tamil Nadu, etwa 232 km von Chennai (Madras) entfernt. Hauptattraktion ist hier der Nataraja-Tempel mit einer Statue des tanzen-den Gottes Shiva. Auch andere, kleineren Gottheiten gewidmete Tempel befinden sich im Tempelkomplex: Ein Parvati-Tempel aus dem 14. Jahrhundert, der Subramanya-Tempel, der Govindaraja-Tempel und Raja Sabha, eine Tausendsäule-Halle, die 100 m lang und 58 m breit ist.Chidambaram ist von Chennai (Madras) oder Tiruchirapalli mit der Bahn erreichbar. Expressbusse verbinden die Stadt mit Chennai, Pondicherry, Thanjavur Trichy und Madurai.
Thanjavur
Die Stadt erlebte ihre große Zeit unter der Chola-Dynastie, welche zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert weite Teile Südindiens beherrschte. Von den über 70 Tempeln ist der Brihadesvara-Tempel, der unter Raja Chola (985-1014) erbaut wurde, mit 95 m Höhe Indiens größtes historisches Bauwerk. Es hat 13 Stockwerke und ist streng pyramidenförmig angelegt. Besonders sehenswert sind die reiche Skulpturenschmuck und die Wandmalereien aus der Chola-Zeit. Etwa um 1550 wurde der nahegelegene Tempel von den Nayakas und teilweise den Marathas erbaut und beherbergt heute eine interessante Kunstgalerie, in welcher verschiedene Granit- und Bronzesatatuen der Chola-Zeit ausgestellt sind.Kumbakonam
Liegt 36 km von Thanjuvar entfernt und ist in einer Stunde mit dem Bus zu erreichen. Die Tempel dieser Stadt sind berühmt für Skulpturen und Steinmetzarbeiten, unter denen sich viele erotische Darstellungen finden. Alle zwölf Jahre findet hier das Mahamaham-Fest statt, zuletzt 1992.Tiruchirapalli (Trichy)
Besitzt mit seinem Felsentempel, der zugleich als Festung diente, ein einzig-artiges Wahrzeichen. 437 Stufen, in den Fels geschlagen, führen zu dem Vinayaka-Tempel, dem höchsten Punkt der Stadt. Hier sind auch einige Opahava-Höhlen und andere, zum Teil 1 300 Jahre alte Felsenhöhlen zu sehen. Nicht weit davon liegt der riesige Tempel Srirangam. Dieser aus dem 13. Jahrhundert stammende Tempel besitzt 21 Gopurams, die von sieben konzentrischen Wänden umgeben sind. Zudem ist Trichy ein wichtiges Handelszentrum.Madurai
Die fast 2500 Jahre alte Stadt war einst Hauptstadt der Pandavan-Könige und ein Zentrum von alter tamilischer Kultur und Wissens. Das Straßenbild der altertümlichen Anlage, um 1650 von den Nayak-Königen angelegt, folgte dem Aussehen einer Lotusblüte. Heute ist die lebendige Stadt ein Zentum für Handel In der Mitte der Stadt liegt der Meenakshi Sundareswarar-Tempel Der riesige Tempelkomplex ist von Mauern umgeben und umfaßt Straßen, Teiche, Geschäfte, lange Kolonnaden sowie den Hauptschrein. Über 1000 Götterfiguren und Fabelwesen in grellen Farben schmücken den Tempel. Im Tempelmuseum befindet sich zudem die 1000-Säulen-Halle.Rameswaram
Diese Insel liegt 173 km südlich von Madurai und ist ein bedeutender Ort der Hindus. Der Tempel, über 6 ha groß, mit der weltgrößten Kolonnaden-Anlage, die an dieser Stelle gestanden haben soll, wird von Millionen von Wailfahrern besucht. Einer Legende nach hielt Rama hier nach seinem Krieg mit Ravana an, um Lord Shiva anzubeten und um Buße zu tun dafür, daß er Ravana getötet hat. Unweit von Rameswaram liegen schöne Strände und die Pamban-Brücke.Kanyakumari (Kap Komorin)
Südlichster Punkt der indischen Halbinsel und der Ort, an dem sich drei Meere treffen: Der Indische Ozean, die Bucht von Bengalen und das Arabische Meer. Zudem ist es der einzige Ort Indiens, an dem Sonne und Mond zur Vollmondnacht gleichzeitig aufgehen. Pilger aus aller Welt kommen außerdem hierher, um den der Jungfrau Gottes geweihten Tempel zu besuchen. Weiterhin gibt es in der näheren Umgebung wunderschöne Strände. Hier befindet sich auch das Vivekanand-Felsendenkmal, welches dem großen indischen Philosophen Swami Vivekanand gewidmet ist, der 1892 dort meditiert hat.
Pondicherry, etwa 160 km südlich von Chennai (Madras) gelegen, ist Hauptsitz des Unionsgebietes, welches von Pondicherry, Karaikal, Yanam und Mahe gebildet wird. Obwohl weit auseinandergelegen, wurden sie zu einem Unionsterritorium zusammengefaßt, da sie in der Vergangenheit einmal alle französische Kolonien waren. 1954 gingen diese Gebiete an Indien zurück.
Die zwei Hauptattraktionen des heutigen Pondicherry sind der Sri Aurobindo Ashram und die angeschlossene internationale Stadt Auroville, beide ca. 5 km außerhalb Pondicherrys.