Wichtiges und Wissenswertes über Sri Lanka
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Sri
Lanka, das frühere Ceylon, weckt bei Vielen spontan Vorstellungen
vom Paradies. Die Insel im Indischen Ozean südöstlich von Indien
hat alles Potential, Urlaubsträume wahr werden zu lassen.
Die Strände Sri Lankas übertreffen in ihrer Schönheit gar
die Südsee, die Berge im Landesinneren sind zum Teil noch mit unangetastetem
Primärwald bewachsen und beheimaten eine enorme Vielfalt tropischer
Tier- und Pflanzenarten. Im Schoß der Natur stoßen Sie auf
die Schätze einer Jahrtausende alten Kultur, auf buddhistische und
hinduistische Heiligtümer, den Duft von Rhododendronblüten und
Räucherstäbchen und auf Menschen, die zumeist ein Lächeln
auf den Lippen tragen. Es gibt also mehr als genug Gründe, dieses
Juwel bei einer Pauschalreise kennen zu lernen!
Das Gemisch an Völkern auf Sri Lanka hat auch zur Folge, dass hier
die vier großen Weltreligionen vertreten sind und recht friedlich
nebeneinander existieren, wobei die meisten Einwohner von Sri Lanka Buddhisten
sind. Auch die Flora und Fauna hat einiges zu bieten, zum Beispiel wilde
Elefanten und Affen.
Das Völkergemisch sorgt im Norden Sri Lankas manchmal zu Ausschreitungen von Tamilen, die sich von der Regierung benachteiligt fühlen. Die von Touristen besuchten Stätte in Zentral Sri Lanka, im Süden und die Badeorte an der Westküste sind von den Ausschreitungen i.d.R. nicht betroffen.
2.
Land und Leute:
Der Inselstaat Sri Lanka, vormals Ceylon und heute als Perle des Indischen
Ozeans bezeichnet, liegt südöstlich von Indien und ist mit einem
direkten Flug in 10 Stunden zu erreichen.
Die Insel Sri Lanka liegt unweit des indischen Festlands im Indischen Ozean. Von der Nord- und Westküste erstrecken sich tiefliegende Ebenen ins Landesinnere, dahinter erheben sich hohe Bergketten bis zu rund 2.500 Metern. Üppige tropische Vegetation.
Fläche: 65 610 km2
Bevölkerung: ca. 19 Mio. Einwohner
Hauptstadt: Sri Jayewardenepura
Sprachen:
Singhalesisch und Tamilisch sind Amtssprachen, auch Malayisch wird gesprochen.
In Touristenzentren und größeren Städten wird vielfach
auch Englisch gesprochen. Zudem wird Englisch als Handels- und Bildungssprache
verwendet. In den Hotels wird teilweise auch Deutsch und Französisch
gesprochen.
Religion: 70% Buddhisten, 15% Hindus; christliche und moslemische Minderheiten.
Politisches
System:
Seit 1978 Präsidialrepublik, der Präsident wird alle sechs Jahre
vom Volk direkt gewählt.
2.1. Wissenswertes von A bis Z
Essen
& Trinken:
Das Essen ist sehr scharf, bei den Curry-Gerichten kann man meist schon
an der Farbe erkennen, wie groß der Schweißausbruch werden
wird. Gelben Curry kann man als Europäer meist noch verkraften. Schwarzer
Curry brennt schon ganz gut, und Roter Curry (die Farbe kommt von roten
Chilischoten !) desinfiziert garantiert Mund und Rachen.
An
Getränken ist das Royal-Beer zu empfehlen. Beim Arrak, einem Destillat
aus Palmwein, sollte man jedoch sehr vorsichtig sein, da sonst am nächsten
Morgen ein Presslufthammer seinen Dienst im Kopf verrichtet.
In den Touristengebieten ist man in den Hotels und Restaurants auf den
europäische Geschmack eingestellt. Wenn Sie Scharfes essen möchten,
müssen Sie ausdrücklich sagen dass Sie es “Spicy”
haben möchten. Alternativ können Sie auch in einen einheimischen
“Rotti Shop” gehen. Auf jeden Fall beugt scharfes Essen Durchfall-
und Darmerkrankungen vor. Durch die scharfen Gewürze wird die Magensäureproduktion
angeregt und Bakterien abgetötet.
Eiswürfel in Getränken sind inzwischen ebenfalls unproblematisch.
Sie werden entweder aus abgekochtem Wasser oder Table-Water hergestellt
oder kommen aus der Fabrik. Abseits der Touristenpfade sollten Sie allerdings
auf Eiswürfel verzichten. Auch Speiseeis ist sowohl in den Restaurants
als auch in größeren Shops in Ordnung.
Das Leitungswasser in Sri Lanka ist kein Trinkwasser. Nur in wenigen Teilen
des Landes gibt es eine zentrale Wasserversorgung, in der das Wasser gechlort
wird. In der Regel erfolgt die Wasserversorgung von Guesthouses über
hauseigene Brunnen und deren Wasserqualität hängt von vielen
Faktoren ab. Wer an dieses Wasser nicht gewöhnt ist, sollte - um
sicher zu gehen - auch zum Zähneputzen “Table Water”
verwenden. Table Water, kohlensäurefreies Mineralwasser, erhält
man landesweit in so ziemlich jedem “Gemischtwarenladen”.
Angebrochene Flaschen sollten
Sie aber innerhalb von 12 Stunden aufbrauchen, weil sich Keime bei dem
warmen Klima in Sri Lanka rasend schnell vermehren. Als Alternative zum
Table Water bietet sich “Soda” an. Soda enthält Köhlensäure,
die antibakteriell wirkt.
Es ist daher auch nach dem Öffnen der Flasche noch ein bis zwei Tage
haltbar.
Feiertage:
Der Samstag ist ein halber Arbeitstag, der Sonntag ist arbeitsfrei.
Alle Vollmond-Tage (Poya Days) sind buddhistische Feiertage. An diesen
Tagen sind alle Vergnügungsstätten geschlossen. Außerdem
wird an diesen Tagen kein Alkohol verkauft oder ausgeschenkt. Die meisten
Hotels und Restaurants halten sich jedoch nicht mehr daran. Wenn Ihnen
doch einmal an einem Poya Day kein alkoholisches Getränk serviert
wird, akzeptieren Sie das bitte aus Respekt vor dem Buddhismus.
Gesundheit:
Aus Sri Lankas Hähnen fließt kein trinkbares Wasser, man sollte
es nicht einmal zum Zähneputzen verwenden. In Hotels der gehobenen
Klassen stehen oftmals Flaschen mit abgekochtem Wasser auf den Zimmern.
Ansonsten ist in Geschäften Wasser mit und ohne Kohlensäure
erhältlich; auch mitgebrachte Entkeimungstabletten tun gute Dienste.
Bei Durchfallerkrankungen helfen schwarzer Tee und Reis.
Vor der Reise in ein tropisches Land wie Sri Lanka sollte man an allgemeine
Auffrischungen von Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio denken.
Wer seinen Körper nicht mit einem Malariaprophylaxe-Mittel belasten
will, sollte trotzdem ein wirksames Medikament mitführen, um mögliche
Malariaanfälle mit starken Dosierungen zu behandeln. Anzeichen der
Malaria sind grippeartige Kopf- und Gliederschmerzen mit nachfolgendem
unregelmäßigen Fieber. Sonnen- und Lichtempfindliche sollten
keinesfalls auf Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Schutzcreme verzichten.
Die vergleichsweise beste medizinische Versorgung ist in der Hauptstadt
Colombo gewährleistet, ansonsten werden Ärzte von größeren
Hotels vermittelt. Vor Reiseantritt ist der Abschluss einer Auslands-Krankenversicherung
anzuraten, die den Rücktransport im Notfall garantiert.
Stromspannung:
Die Stromspannung in Sri Lanka beträgt 230 V/50 Hz.
Spannungsschwankungen von +20 bis -50 V kommen häufiger vor. Achten
Sie daher darauf, dass die elektrischen Geräte, die Sie mitnehmen,
diese Überspannung auch aushalten. Auch Stromausfälle sind keine
Seltenheit.
Üblicherweise werden in Sri Lanka 3-Punkt Steckdosen verwendet.
Adapter erforderlich
Telefon:
Sowohl T-Mobile als auch Vodafone D2 und e-plus haben Roaming-Partner
in Sri Lanka. Allerdings sind die anfallenden Roaming-Gebühren sowohl
für eingehende als auch für abgehende Gespräche äußerst
hoch und haben schon bei manchem Urlauber für böse Überraschungen
gesorgt.
Deutsche Pre-Paid Karten können in Sri Lanka nicht genutzt werden.
Eine sehr preiswerte Möglichkeit sind Sri Lanka Pre-Paid Karten,
die in jedes Mobiltelefon eingelegt werden können. Ebenfalls preiswerter
als das Roaming ist das Telefonieren mit den fast überall erhältlichen
Telefonkarten.
Kartentelefone sind in den Tourismuszentren und allen größeren
Orten reichlich vorhanden. Im Landesinneren sind Telefonzellen seltener.
Trinkgeld:
In Restaurants sind 10% Trinkgeld durchaus üblich. Taxifahrer und
Kofferträger erhalten zwischen 20 und 40 Sri Lanka Rupien.
Währung
& Umtausch:
Die Währung ist die Sri Lanka Rupie (LKR).
Travellerchecks werden in allen Banken und Wechselstuben, sowie in den
großen Hotels gewechselt. Die Hotels haben jedoch normalerweise
ungünstige Wechselkurse. In fast allen Banken erhalten Sie bei Vorlage
einer VISA Card Bargeld. Die Mastercard wird nicht von allen Banken akzeptiert.
Banken bei denen Sie auf die Mastercard Bargeld erhalten sind z.B. die
Hatton National Bank und meistens auch die Commercial Bank. Die Akzeptanz
von American Express ist noch geringer. Bei Zahlungen per Kreditkarte
dürfen keine zusätzlichen Gebühren seitens des
Verkäufers genommen werden. Die Gebühren bei Transaktionen mit
der EC-Karte (mit Maestro-Zeichen) betragen ca. 2,00 Euro pro Transaktion.
Zeit:
MEZ + 5.
Die
Zeitverschiebung beträgt + 3,5 Std. zur deutschen Sommerzeit und
+ 4,5 Std. zur deutschen Winterzeit.
3.
Ein- und Ausreisebestimmungen:
Als Deutscher braucht man zur Einreise nur einen gültigen Reisepass,
der noch mindestens 6 Monate nach der Ausreise gültig ist. Ein Sichtvermerk
bei der Zollkontrolle ermöglicht den Aufenthalt bis zu 30 Tagen.
Danach kann um vier Wochen bis zu einem halben Jahr verlängert werden.
Die Verlängerung verläuft in Sri Lanka sehr zügig und problemlos,
das Verfahren wurde sehr vereinfacht.
Alle Reisenden müssen im Flugzeug vor der Einreise eine Ein- und
Ausreisekarte ausfüllen. Der erste Teil wird abgetrennt, der zweite
Teil bleibt beim Reisenden und muß bei der Ausreise vorgelegt werden.
Impfungen:
Schutzimpfungen sind keine vorgeschrieben, außer einer Gelbfieberimpfung,
wenn man aus einem gefährdeten Gebiet einreist. Es wird empfohlen
Ihren Basisimpfschutz gegen Tetanus, Polio und Diphtherie zu überprüfen
sowie eine Impfung gegen Hepatitis A.
In Sri Lanka herrscht ein geringes bis mittleres Malariarisiko. Vor der
Abreise sollte man sich entsprechend von einem Tropenmediziner über
eine evtl. Prophylaxe beraten lassen. Fragen Sie mindestens 6 Wochen vor
Reiseantritt Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut.
Zollbestimmungen:
Folgende Artikel können zollfrei nach Sri Lanka eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 340 g Tabak
2 Flaschen Wein und 1,5 l Spirituosen
Parfüm für den persönlichen Gebrauch und 250 ml Eau de
Toilette
Alkohol und
Tabakwaren dürfen nur von Personen über 18 Jahren mitgeführt
werden.
Edelmetalle und Schmuck müssen bei der Einreise deklariert werden.
Ausfuhrbeschränkungen:
die Ausfuhr von Antiquitäten ist nur mit Genehmigung erlaubt.
4.
Klima & beste Reisezeit:
West- und Südwestküste:
Die beste Reisezeit ist hier von Ende November bis Mitte April.
Bis in den Januar hinein müssen Sie jedoch mit heftigen, aber kurzen
Regen- und Gewitterschauern spätnachmittags, abends und während
der Nacht rechnen.
Durch die nach Norden wandernde Sonne steigen in den folgenden Monaten
die Temperaturen um 10°C bis 12°C an, mit einem Höhepunkt
von ca. 38°C Anfang April.
Die Regenfälle nehmen an Häufigkeit und Stärke zu, bis
Mitte Mai dann der Monsun voll einsetzt.
Bis Ende Juni müssen Sie mit Dauerregen an der Küste und den
westlichen bis südlichen Hängen des Hochlands rechnen.
In der Zwischenmonsunzeit von Juli bis Oktober ist das Wetter an der Küste
recht passabel. Es regnet und gewittert zwar recht häufig, aber überwiegend
erst am Spätnachmittag und in der Nacht. Durch den Regen kühlt
sich die Luft wieder auf angenehme 24°C bis 28°C ab.
Allerdings sorgt der Regen auch für eine relative Luftfeuchtigkeit
von 80% bis 90%.
Von Mitte Oktober bis Mitte November tritt der Südwest Monsun noch
einmal verstärkt auf.
Südküste:
Im Großen und Ganzen gilt für die Südküste das oben
geschriebene. Die Monsun-Regenfälle treten aber früher auf -
bereits Mitte April -, sind nicht so heftig und dauern nur etwa vier Wochen.
Die Gegend um Hambantota und östlich davon ist eine der trockensten
in ganz Sri Lanka.
Ostküste:
Beste Reisezeit für die Ostküste ist von April bis September.
Der Nordost Monsun beginnt an der Nordostküste Ende September und
wandert dann über Batticaloa bis Arugam Bay, wo er Mitte Oktober
einsetzt. Dort hält sich der Monsun am längsten: bis Anfang
April.
Je weiter nördlich an der Ostküste, um so kürzer ist die
Moonsunzeit: Batticaloa bis Ende Februar, Trincomalee bis Ende Januar.
Im Nordosten ist der Monsun schwächer und regenärmer als im
Südwesten. Generell kann man sagen, je flacher das Hinterland ist,
um so seltener regnet es in der Küstenregion. Daher ist die relative
Luftfeuchtigkeit hier auch nicht so hoch wie an der Südwestküste.
Während des Nordost-Monsuns entwickeln sich regelmäßig
über dem Golf von Bengalen Cyclone, deren Auswirkungen dann häufig
auch an der Nord- und Ostküste in Form von tagelangem Dauerregen
zu spüren sind. Etwa 10 % der Cyclone nehmen einen Weg in Richtung
Sri Lanka, aber nur selten erreichen diese tatsächlich die Küste
und richten dort größere Schäden an.
Wie 1907, 1964, 1978 und am 26. Dezember 2000, als der verheerende Cyclon
04B die Ostküste im Gebiet von Trincomalee traf, seinen Weg über
Polonnaruwa fortsetzte und Sri Lanka am 27. Dezember an der Westküste
bei Mannar in Richtung Indien verließ. Trotz rechtzeitiger Evakuierungsmaßnahmen
forderte der Cyclon acht Todesopfer, überflutete große Gebiete
zwischen Batticaloa und Ampara und zerstörte durch Überflutung
und Windgeschwindigkeiten von mehr als 180 km/h über 50.000 Häuser
und Hütten.
Norden:
Das ideale Reisegebiet in Sri Lanka. Abgesehen von mäßigen
Regenfällen im November und Dezember, eventuell auch schon Oktober,
ist es während des restlichen Jahres trocken. Im Nord-Zentral Gebiet
aber auch schön warm.


4.1.
Kleidung:
Das hängt natürlich davon ab, wann Sie wo hinfahren. Wenn Sie
Ihren Urlaub im Hochland verbringen wollen, sind ein leichter Baumwollpullover
und eine regen- und winddichte Jacke angesagt. Das gleiche, wenn Sie im
Mai / Juni oder Oktober / November an der Südwestküste sind.
In dieser Zeit ist es da oft sehr windig und feucht.
Wenn Sie den Adams Peek besteigen wollen, sollten Sie sich fragen, was
man am besten bei sehr windigen 5° C - 10° C anziehen sollte.
Das sind nämlich die Bedingungen auf dem Gipfel des Adams Peek. Möglichkeiten
zum Unterstellen gibt es da oben wenig. Ansonsten nehmen Sie das mit,
was Sie im Hochsommer in Deutschland tragen. Helle, langärmelige
Kleidung ist gegen
Mosquitos von Vorteil: Nicht daß Mosquitos davon weniger angezogen
würden oder nicht durch lange Kleidung stechen. Ein Sri Lanka Kampf-Mosquito
läßt sich durch dünne Kleidung nicht aufhalten, aber man
sieht ihn auf heller Kleidung besser. Wenn Sie Tempelanlagen besichtigen
wollen, brauchen Sie Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt. Auch dürfen
Sie diese nicht mit Hut oder Schuhen betreten.
Wenn Sie solche Anlagen mittags oder am frühen Nachmittag besichtigen,
sind die Wege dort meist sehr aufgeheizt. Unser Tipp: Füßlinge
oder Socken mitnehmen!
Sri
Lanka ist schon lange kein Geheimtipp mehr unter leidenschaftlichen Wellenreitern.
An der Ostküste in der Arugam Bay wimmelt es nur so von Wassersportfans
aus aller Herren Länder. Am Surfers Point finden Sie alles auf ein
Mal: die besten Wellen, gute Stimmung und eine herrliche Lage. Und auch
für Taucher bleiben auf einer Pauschalreise nach Sri Lanka keine
Wünsche offen.
Der Indische Ozean geizt nicht mit seinen Unterwasserreizen. Besonders
in Hikkaduwa und Beruwala an der Südwestküste, aber auch in
Unawatuna und Tangalla im Süden der Insel finden Sie großartige
Tauchreviere, die Ihre Reiseerinnerungen mit einzigartiger Farben- und
Formenpracht bereichern werden.
Ein Vergnügen ganz anderer Art bietet der Nationalsport Sri Lankas: Kricket. Schon von Kindesbeinen an begleitet das Spiel das tägliche Leben auf beinahe jeder freien Grünfläche. Lassen Sie es sich bei Gelegenheit in Ihrem Urlaub nicht nehmen, in einer der großen Städte wie Galle oder Kandy bei einem der Turniere dabei zu sein. Dieses Spektakel werden Sie so schnell nicht mehr vergessen.
Sri
Lanka ist reich an religiösen Monumenten aus buddhistischer wie hinduistischer
Tradition. Eine ganz besondere Perle ist dabei der Dalada Maligawa, der
Zahntempel. Hier ruht laut Überlieferung ein Eckzahn Buddhas. Alles
an dieser Tempelanlage aus dem 18. Jahrhundert ist prächtig, von
den bunten Blumen, die Gläubige als Opfergabe darbringen bis zu den
herrlichen Fresken, die die Wände und Türen schmücken.
Ende Juli zu Vollmond können Sie Zeuge werden, wie in einem farbenprächtigen,
rauschenden Fest Buddhas gedacht wird.
Ein wundervoller heiliger Ort der Hindus befindet sich zwischen der Dutch
und der Back Bay: Koneswaran. In Schwindel erregender Höhe über
dem Meer erbaut, wird hier den Gottheiten Shiva und Ganesha hingebungsvoll
gehuldigt.
Die wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaften und ihre tierischen
Bewohner können Sie in Ihrem Urlaub am besten im Yala Nationalpark,
im Süden der Insel, kennen lernen. Hier tummeln sich Krokodile im
Wasser, alle möglichen tropischen Vogelarten in den Baumkronen und
Wildschweine, Leoparden und Elefanten im Dschungeldickicht.
An das luxuriöse Leben der einstigen Kolonialmacht England werden
Sie im Hills Club erinnert. In diesem Etablissement wird mit schrulliger
aber liebenswerter Art an der Etikette fest gehalten. Hier zu speisen
ist wie eine Zeitreise reisen Sie mit!
2.1. Sehenswürdigkeiten von A-Z
Anuradhapura
Anuradhapura
ist die Hauptstadt der Nördlichen Zentralprovinz von Sri Lanka. Sie
war über tausend Jahre lang Zentrum verschiedener singhalesischer
Königsdynastien.
Die alte Stadt Anuradhapura war Sri Lankas erste Hauptstadt und ist auch
heute noch ein bedeutendes Buddhistisches Zentrum.
Hier steht auch einer der ältesten Tempel, Thuparama Dagoba, in dem
eines der heiligsten Buddhistischen Relikte zu finden ist - das rechte
Schlüsselbein Buddhas.
Wandern Sie durch das Gebiet mit den heiligigen Bo-Bäumen, die aus
einem Zweig des Bodhi-Baumes gewachsen waren, dem Baum wo Buddha seine
Erleuchtung fand.
Die bedeutendste Pilgerstätte Anuradhapuras ist der Sri Mahabodhi. Der Überlieferung gemäß wuchs diese Pappel-Feige aus einem Zweig jenes Baumes, unter dem Siddharta Gautama, der Buddha, Erleuchtung erlangt haben soll. Im 3. Jahrhundert v.Chr. gelangte der Zweig im Zuge der buddhistischen Missionen König Ashokas nach Sri Lanka.
Daneben
befinden sich in der Stadt und der umliegenden Region mehrere große
Dagobas (Stupas), namentlich jene von Ruwanväliseya und von Thuparama.
In der Nähe Anuradhapuras liegt Mihintale, die Wiege des singhalesischen Theravada-Buddhismus. Das historische Anuradhapura, dessen Gründung um 400 v. Chr. angesetzt wird, ist auch heute noch Pilgerziel für viele Buddhisten ebenso wie eine bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte. Die moderne Stadt Anuradhapura befindet sich einige Kilometer entfernt, da die Kontinuität nach dem Verlassen von 993 unterbrochen wurde.

In Colombo
findet man sich üblicherweise sehr leicht zurecht. Die Hotels haben
internationalen Standard und auch die Auswahl ist gut.
Colombo hat für jeden Geschmack etwas zu bieten, wie z.B.: Kinocenter,
Theater, Kunstgalerien, Museen, Beauty-Farmen, Yacht- und Ruderklubs und
jede Menge Festivals. Darüber hinaus macht die Gastfreundschaft der
Menschen den Aufenthalt in dieser exotisch interessanten Stadt zu einem
wahren Vergnügen.
Das historische Zentrum der Stadt ist das Fort, das heute Dienstleistungs- und Geschäftssviertel ist. Dort befinden sich unter anderem das alte Parlament, der Amtssitz des Präsidenten und die Zwillingstürme des so genannten World Trade Centre, das das zweithöchste Gebäude Südasiens ist; sehenswert ist die Mischung von kolonialer und moderner Architektur.
Das Galle Face Green ist eine langgezogene Rasenfläche südlich des Forts, das sich vor allem an Sonn- und Feiertagen abends mit Besuchern füllt, die beim Sonnenuntergang in feiner Ausgehkleidung an der Strandpromenade spazieren gehen. Am Südende steht das Galle Face Hotel, das älteste Hotel der Stadt (gegründet 1864). Die weiße Fassade und die Eingangshalle des Gebäudes sind eindrucksvolle Zeugen des Viktorianischen Stils in Sri Lanka; von der Anziehungskraft des Hotels zeugt eine in der Halle angebrachte Tafel, auf der die vielen prominenten Besucher seit Bestehen aufgelistet sind.
Die Galle Road ist die Hauptschlagader von Colombo. Sie zieht sich schnurgerade vom Fort einige hundert Meter landeinwärts entlang der Küste bis an die südliche Stadtgrenze. In den Stadtteilen Kollupitiya und Bambalapitiya finden sich zahlreiche Geschäfte, Bürogebäude und Restaurants und mehrere moderne Einkaufszentren, wo sich vor allem die westlich orientierte Oberschicht einfindet.
Eine wichtige Sehenswürdigkeit ist das im Stadtviertel Cinnamon Gardens gelegene Rathaus, auch Independence Hall genannt, das 1946 nach dem Vorbild des Capitols in Washington errichtet wurde.
Der wohl
berühmteste Einwohner Colombos ist der in England geborene Science-Fiction-Autor
Arthur C. Clarke, der seit 1956 in Sri Lanka lebt.
Die Felsentempel
von Dambulla sind im ersten Jahrhundert v. Chr. erbaut worden. Zwischen
dem 15. bis 18. Jahrhundert wurden die Felsenhöhlen weiter ausgebaut
.
Die 5 Höhlen liegen auf einem 100 Meter hohen Felsen , von wo man
einen herrlichen Ausblick auf das Umland hat . In einer Höhle befindet
sich ein 14 m langer, aus Fels gehauener liegender Buddha. Die anderen
4 Höhlen zeigen Steingravierungen und Fresken mit leuchtenden Farben,
welche das Leben Buddhas zeigen.
In der schönsten und größten Höhle stehen etwa 150
lebensgrosse Statuen von Gottheiten .

Die
als Weltkulturerbe geschützte kleine Stadt Dambulla liegt gleich
außerhalb von Sigriya. Viele Besucher kommen auch hierher, um die
Rosenquarz-Bergkette zu bewundern, die angeblich über 500 Millionen
Jahre alt sein soll.
In Dambulla finden Sie auch viele moderne Hotels mit guter Ausstattung
und Service.
Galle wurde von den Portugiesen gegründet und ist das beste Beispiel für eine von Europäern erbaute befestigte Stadt in Südasien. Hier verschmilzt europäische Architektur mit südasiatischen Traditionen. Galle gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und verfügt über bedeutende historische Monumente wie das Dutch Fort, 1663 erbaut, und viele wunderschöne Kirchen aus dem 17. Jahrhundert.
Galle ist eine Stadt in Südwest-Sri Lanka, 116 km von der Hauptstadt Colombo entfernt. Mit ihr und mit Matara ist es durch eine Eisenbahnstrecke verbunden.
Die 1663 von den Niederländern errichtete Festung Galle ist wie die Altstadt Weltkulturerbe. Sie ist die größte erhaltene europäische Festung in Südasien und zeigt eine Interaktion zwischen europäischer und asiatischer Architektur.
Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die von Jesuiten gegründete Kathedrale St. Mary's.
Vor der Kolonialisierung war Galle ein bedeutender Seehafen. Perser, Araber, Griechen, Römer, Malaien und Inder trieben hier regen Handel. Im Jahre 1640 kapitulierten die Portugiesen vor den Niederländern, die Galle zum Sitz des Gouverneurs der Niederländischen Ostindienkompanie (VOC) und damit zur Hauptstadt Niederländisch-Ceylons machten. Die Briten, die das Land 1796 von den Niederländern übernahmen, nutzten die Festung als örtliches Verwaltungszentrum. In Colombo etablierten sie einen größeren Seehafen, wodurch der Hafen von Galle seine herausragende Bedeutung verlor.
Am 26. Dezember 2004 wurde die Stadt von einem Tsunami getroffen, der hier etwa 3.900 Tote forderte und schwere Schäden verursachte (vgl. Erdbeben in Südasien 2004).
Kandy liegt etwa 100 km nordöstlich von Colombo und hat leider noch keinen Flughafen. Es gibt aber ausreichend Bus- und Bahnverbindungen zwischen diesen beiden Städten. Die Hotels hier bieten ihren Gästen grundsätzlich internationalen Standard.
Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist der Zahntempel (Sri Dalada Maligawa). Der buddhistische Tempel beherbergt einen Zahn Buddhas aus dem 4. Jahrhundert und dient noch heute als Pilgerstätte und Kloster.
Der See (Kandy Lake) stellt einen weiteren Anziehungspunkt dar. An seinem dem Stadtzentrum zugewandten Ufer gehen abends, besonders sonn- und feiertags, Einheimische spazieren und sichern der Bootsvermietung und den zahlreichen Luftballon-, Eis- und Souvenirverkäufern den Unterhalt.
Die übersichtliche Innenstadt zwischen dem Uhrenturm und dem Zahntempel ist hauptsächlich wegen ihrer verwinkelten Gassen und des regen Treibens interessant. An der Hauptstraße, der Dalada Vidiya, finden sich einige typische Gebäude aus der Kolonialzeit; erwähnenswert sind außerdem die rot-weiße Moschee in der Kotugodelle Vidiya und die St.Paul's Church nahe dem Tempelbezirk.
Seit den 1990er Jahren befindet sich auf dem Bahirawakanda-Berg eine kolossale goldfarbene Buddha-Statue, die von vielen Stellen der Stadt aus zu sehen ist. Es herrscht aber weitgehend Einigkeit darüber, daß ihr künstlerischer Wert als gering einzuschätzen ist.
Mitten in Kandy liegt der Udawattakele ("Obergartenwald"), ein Naturreservat um einen kleinen Berg. Auf diesem liegt die Forest Hermitage, ein Meditationszentrum der fortgeschrittenen Mönche (Bhikkhus). Dort lebte der deutschstämmige Mahathera Nyanaponika bis zu seinem Tod und leitete von hier die ebenfalls in Kandy ansässige Buddhist Publication Society.
Außerhalb
der Stadtgrenze, etwa fünf Kilometer westlich, befindet sich der
Botanische Garten von Peradeniya, der jährlich 1,2 Millionen Besucher
zählt. Er wurde bereits 1371 angelegt und ist mit einer Fläche
von 60 Hektar der größte des Landes. Hier lebt auch eine große
Anzahl Flughunde. In diesem Park befindet sich auch der von der bedeckten
Fläche wahrscheinlich größte Banyanbaum, der eine Fläche
von über 2000 m² bedeckt.
Weitere
Infos:
Weitere Infos über Teeplantagen
Sie
sind klein,dick,faltig und spärlich behaart: Die Elefantenwaisen
von Pinnawala. Wer seinen Urlaub auf Sri-Lanka verbringen möchte,
sollte nicht versäumen, die Dickhäuter-Babies im Weltweit einzigartigen
Elephant Orphanage in Pinnalawa zu besuchen.
Den Unruhen im Norden
Ceylons fallen immer wieder auch Tiere zum Opfer. Deshalb initiirte vor
vielen Jahren das " Department of Zoologieal Garden`s ein Weltweit
einzigartiges Projekt,bei dem ein weitläufiges Freigehege rund 35
KM von der altehrwürdigen Stadt Kandy entfernt zur Zufluchtsstätte
für verwaiste Elephanten erklärt wurde.
Ratnapura (sinhales. für Stadt der Edelsteine) ist die Hauptstadt der Provinz Sabaragamuwa in Sri Lanka. Es liegt zwischen den südlichen Ebenen und dem den Bergen im Osten. Von hier führt einer der Pilgerwege zum Adams Peak. In der Umgebung ist der Sinharaja NP, der letzte verbliebene Regenwald auf der Insel. Ratnapura ist das wichtigste Zentrum für Edelsteine in Sri Lanka. Es werden überwiegend Rubine, Saphire und Katzenaugen (eine Varianz des Chrysoberylls) abgebaut. In der Gegend von Ratnapura werden Reis, Früchte und Tee angebaut.
Eine
außergewöhnliche Sehenswürdigkeit stellt der als das 8
Weltwunder bezeichnete Sigiriya Gipfel dar.
Die Besichtigung dieses von Mauern umgebenen Palastes ist sehr mühsam
und zeitraubend. Dafür wird man aber an einem schönen Tag mit
einem umwerfenden Ausblick auf das weite Flachland Sri-Lankas belohnt.
Dieser Felsen diente damals angeblich ( im 3.Jh.v.Chr.) schon den Buddhisten
als Kloster und König Kasiyapaya hatte dort sein Königreich
aufgebaut. Die zahlreichen Mauern, Bilder, Brunnen, Statuen, Schwimmanlagen,
Gärten usw. sind auch heute noch zu bewundern. Dies ist natürlich
nur auf die anhaltenden Restaurierungsarbeiten zurückzuführen.

Insbesondere
im Sommer sollte man die Ersteigung des Felsens bereits ganz früh
am Morgen unternehmen, da es in der Mittagszeit unerträglich heiß
werden kann.
Festes Schuhwerk ist natürlich auch ganz wichtig, da man an einem
dünnen Seil auf rutschigen Stufen den Aufstieg meistern muss. Was
natürlich noch hinzu kommt, ist die tatsache, das an den Eingängen
und auf den Stufen Verkäufer auf die Touristen warten und einem den
Aufstieg nochmal zusätzlich erschweren. Wenn man nur kurz stehen
bleibt hat man auch gleich einen netten Einheimischen Führer am Bein,
der natürlich nach seinen Erklärungen auch ein Honnorar haben
möchte (Sollte Ihnen dieses einmal passieren, dann geben Sie ihm
100 Rupie und er ist zufrieden).
In aller Welt sind die Regenwälder aufgrund von Abholzung drastisch geschrumpft, so auch in Sri Lanka. Glücklicherweise wurde die Bedeutung des Sinharaja-Regenwaldes noch gerade rechtzeitig erkannt und dieser tropische Tieflandregenwald, der sich im Südwesten der Insel befindet, wurde vor der Zerstörung bewahrt.
Der beste Ort, um in Sri Lanka wilde Elefanten sowie eine Reihe anderer Tiere zu beobachten und zu fotografieren, ist der Udawalawe-Nationalpark. Er befindet sich im Süden der Insel und erstreckt sich über die Grenze zweier Provinzen: Ratnapura und Uva.
